Nach irrer Tunnelfahrt: Die Gesamtrechnung für Opel-Fahrerin ist da

Das Auto der 52-jährigen Frau blieb im Tunnel der Linie 1 stecken.
Das Auto der 52-jährigen Frau blieb im Tunnel der Linie 1 stecken.

Bielefeld - Nach der verrückten Irrfahrt einer 52-jährigen Frau in den Stadtbahn-Tunnel der Linie 1 (TAG24 berichtete) hat die Frau inzwischen die Gesamtrechnung bekommen - und die hat es in sich.

Nachdem die Autofahrerin schon die Rechnung des Verkehrsunternehmens moBiel von ungefähr 4800 Euro berappen musste (TAG24 berichtete), hat nun die Feuerwehr ihre Kosten eingereicht.

Da die Frau grob fahrlässig gehandelt hatte, als sie am 10. Februar gegen 5.40 Uhr in den Tunnel an der Schildescher Straße gefahren war, kann die Feuerwehr ihren Einsatz in Rechnung stellen.

Eine dreistellige Summe, über die die Feuerwehr laut Informationen des Neuen Westfälischen keine Angaben machen wollte, fordert sie nun von der 52-Jährigen.

Mit dem Verwarngeld von 35 Euro, den 4800 Euro von moBiel und den Kosten für den Feuerwehreinsatz, steigt der zu zahlende Betrag auf mehr als 5000 Euro an.

Den Führerschein darf die Frau fürs Erste behalten. Sie muss sich allerdings bis spätestens Ende März bei der Fahrerlaubnisbehörde melden. Von dem Gespräch vor Ort hängt ab, ob das Ordnungsamt ein verkehrsmedizinisches Gutachten verlangt.

Bisher hat sich die Opel-Fahrerin noch nicht bei der Behörde gemeldet.


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