Nach wilder Disko-Schießerei: Hauptverdächtiger setzt sich ins Ausland ab

Bielefeld/Bad Oeynhausen - Nach dem brutalen Streit zwischen einer 18-köpfigen Bande und zwei Türstehern, bei dem auch Pistolen zum Einsatz kamen (TAG24 berichtete), hat die Polizei nun neue Erkenntnisse.

Eine Gruppe von 18 Leuten prügelte auf einen der Türsteher ein.
Eine Gruppe von 18 Leuten prügelte auf einen der Türsteher ein.

Mehrere Wohnungen wurden infolgedessen bereits am Freitagmorgen von den Beamten durchsucht und elf Personen festgenommen.

Bei ihnen fanden die Fahnder diverse Schuss-, Hieb- und Stichwaffen. Während neun Männer am Freitag wieder auf freien Fuß kamen, traten hingegen zwei von ihnen, ein 26- und ein 38-Jähriger, ihre Untersuchungshaft wegen versuchten Totschlags an.

Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand der Mordkommission "Werre" hat sich der dritte Haupttatverdächtige bereits am Mittwoch, den 26. September, in den Irak abgesetzt. Der 30-Jährige war über den Flughafen Frankfurt (Main) ausgereist.

Bei den Durchsuchungen fanden die Ermittler Reiseunterlagen des zuletzt in Bad Oeynhausen wohnenden, 30-jährigen Deutsch-Irakers. Gegen ihn wurde ein Internationaler Haftbefehl beantragt.

Derzeit wird geklärt, ob die sichergestellte Pistole tatsächlich bei der Bluttat zum Einsatz kam.

Aus nächster Nähe schoss einer der Männer auf die Türsteher.
Aus nächster Nähe schoss einer der Männer auf die Türsteher.

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