Diesen süßen Tieren droht durch die Dürre der Hungertod

Bielefeld - Menschen freuen sich meistens sie zu sehen, wenn sie durch den Garten huschen oder einen Baum hinaufklettern. Die Rede ist von Eichhörnchen. Aber die süßen Nager schweben aufgrund der extremen Trockenheit in diesem Sommer in Gefahr.

Der kommende Winter könnte für Eichhörnchen echt hart werden.
Der kommende Winter könnte für Eichhörnchen echt hart werden.  © DPA

"Die Lage ist dramatisch", erklärte Stefanie Belka vom Verein "Eichhörnchen Schutz" in München, da die Tiere keinen Winterschlaf, sondern lediglich eine Winterruhe halten würden.

Die Expertin aus Bielefeld erläuterte weiter: "Dafür legen sie im Herbst Vorräte für die kalte Jahreszeit an, indem sie Nüsse und Samen im Boden verstecken."

Allerdings können die Eichhörnchen derzeit nicht viel verstecken, da sie aufgrund des trockenen Sommers nur wenig Nahrung finden. Denn viele Bäume haben schon in den vergangenen Monaten ihre Früchte, wie zum Beispiel Bucheckern, völlig verkümmert abgeworfen.

Das würde für die Tiere bedeuten, dass sie im Winter mehr unterwegs sein müssten, um auch dann Nahrung zu finden. Dadurch würde ihr Biorhythmus komplett gestört werden.

Ein ähnliches Problem wie die Eichhörnchen hätten auch die Siebenschläfer. Sie müssen sich bis zum Winter so viel Fett anfressen, dass sie ohne Probleme über die kalten Monate hinwegschlafen können. Allerdings finden auch sie wenig Nahrung.

Um die Siebenschläfer und die Eichhörnchen zu unterstützen, fordert der Verein "Eichhörnchen Schutz" die Bürger auf, Nüsse im Garten und im Wald zu verteilen. Vor allem Haselnüsse und Walnüsse stehen bei den Nagern hoch im Kurs.

Titelfoto: DPA

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