Pausenbrot-Prozess: Bricht Klaus O. endlich sein Schweigen?

Bielefeld – Mit den Plädoyers der Verteidiger beginnt am Donnerstag um 9 Uhr der vorletzte Tag im Prozess um vergiftete Pausenbrote vor dem Landgericht Bielefeld.

Klaus O. hat vor dem Urteil zum letzten Mal die Chance zu Sprechen.
Klaus O. hat vor dem Urteil zum letzten Mal die Chance zu Sprechen.

Der Staatsanwalt hatte am Mittwoch für den 57 Jahre alten Angeklagten eine lebenslange Haftstrafe und Sicherungsverwahrung wegen versuchten Mordes gefordert (TAG24 berichtete).

Die Anwälte der Nebenkläger appellierten im Namen der Opfer nochmals an den Deutschen, sein Schweigen zu brechen und das Motiv zu erklären. Dazu hätte Klaus O. am Donnerstag letztmals vor dem Urteil Gelegenheit.

Der Angeklagte soll mehrere seiner Arbeitskollegen über Jahre in einem Betrieb in Schloß Holte-Stukenbrock mit gefährlichen Substanzen auf deren Pausenbroten vergiftet haben. Zwei der Opfer sind nierenkrank, ein dritter Kollege liegt mit einem Hirnschaden im Wachkoma (TAG24 berichtete).

Das Landgericht will am 7. März ein Urteil verkünden.

Das Urteil soll Anfang März vor dem Bielefelder Landgericht fallen.
Das Urteil soll Anfang März vor dem Bielefelder Landgericht fallen.  © DPA

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