Pausenbrot-Prozess: Welche Strafe wird der Staatsanwalt fordern?

Bielefeld - Im Prozess um versuchten Mord mit vergifteten Pausenbroten hält der Staatsanwalt am Mittwoch (9 Uhr) seinen Schlussvortrag.

Klaus O. hat vor dem Urteil zum letzten Mal die Chance zu Sprechen.
Klaus O. hat vor dem Urteil zum letzten Mal die Chance zu Sprechen.

Anschließend sind die Anwälte der drei Nebenkläger mit ihren Plädoyers an der Reihe. Auch bei einem Mordversuch ist eine lebenslange Freiheitsstrafe möglich. Darauf hat der Vorsitzende Richter zuletzt in dem Verfahren nochmals hingewiesen.

Angeklagt ist ein 57-jähriger Deutscher. Er soll mehrere seiner Arbeitskollegen über Jahre in einem Betrieb in Schloß Holte-Stukenbrock in Ostwestfalen mit gefährlichen Substanzen auf deren Pausenbroten vergiftet haben.

Zwei der Opfer sind nierenkrank, ein dritter Kollege liegt mit einem Hirnschaden im Wachkoma. Zu den Vorwürfen und seinem Motiv hat sich der Angeklagte bislang nicht geäußert.

Die Plädoyers der Verteidiger sind für Donnerstag geplant. Das Landgericht will in der kommenden Woche am 7. März ein Urteil verkünden

Das Urteil soll Anfang März vor dem Bielefelder Landgericht fallen.
Das Urteil soll Anfang März vor dem Bielefelder Landgericht fallen.  © DPA

Titelfoto: DPA

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