Möchtegern-Krieger wollen Musikvideo drehen: Polizei sichert ihre AK47

Die Waffe stellte sich schnell als Attrappe heraus. Dennoch war die Polizei zuvor alarmiert. (Symbolbild)
Die Waffe stellte sich schnell als Attrappe heraus. Dennoch war die Polizei zuvor alarmiert. (Symbolbild)  © 123RF

Bielefeld - Wie die Polizei Bielefeld erst jetzt berichtet hat, mussten Beamte am Donnerstag wegen eines Sturmgewehres ausrücken. Ein Zeuge hat beobachtet wie ein Mann das Gewehr in ein Haus trug.

Der 38-jährige Zeuge aus Bielefeld hatte gegen 18.08 Uhr von einem Parkplatz an der Apfelstraße gesehen, wie ein Mann mit einem verdeckt getragenen Gewehr in ein gegenüberliegendes Wohnhaus verschwand.

Direkt griff er zum Handy und alarmierte die Polizei. Zivilbeamte fuhren zum Parkplatz und sprachen mit dem Augenzeugen. Wenig später verließen zwei junge Männer das Haus, in dem das Gewehr versteckt wurde.

Die Männer gingen zu einem Auto und legten das Sturmgewehr in den Kofferraum. Als die Tatverdächtigen vom Auto weggingen, schlugen die Zivilbeamten zu.

Die Polizisten öffneten den Kofferraum und stellten schnell fest, dass es sich bei dem Gewehr um eine Kalaschnikow-Attrappe handelte. Diese sei dem originalen AK47-Gewehr nachempfunden.

Der 26-jährige Bielefelder und der 25-Jährige aus Harsewinkel erklärten, das Sturmgewehr bei Aufnahmen für ein Musikvideo zu brauchen.

Die Waffe wurde sichergestellt. Weil dieses Tragen nach dem Waffengesetz verboten ist, wurden die beiden Männer angezeigt.

Titelfoto: 123RF


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