Ermittlungen eingestellt: Täter nach Anschlag auf Polizei unbekannt

Sechs Wagen brannten in der Nacht aus.
Sechs Wagen brannten in der Nacht aus.

Bielefeld - Im Juli hat es einen Brandanschlag auf eine Polizeidienststelle in Bielefeld gegeben. Mehrere Polizeibullis sind abgefackelt. Nach vier Monaten Ermittlungen wurden diese ohne Ergebnis eingestellt.

Unbekannte Feuerteufel hatten im Juli auf dem Gelände der Polizei an der Lerchenstraße sechs Mannschaftstransporter abgefackelt, drei weitere wurden beschädigt. Es entstand insgesamt ein Sachschaden von 300.000 Euro.

Bis heute hat die Staatsanwaltschaft keine eindeutigen Beweise bekommen, wer die Täter sein könnten. Auch die ausgerufenen 5000 Euro-Belohnung für einen passenden Tipp haben nichts gebracht (TAG24 berichtete).

Erste Vermutungen, dass der Anschlag im Zusammenhang eines Racheaktes linksextremer Täter wegen der fünftägigen Teilnahme der Bielefelder Polizei am von Gewaltexzessen überschatteten G20-Gipfel in Hamburg stehe, bestätigten sich bislang nicht, so das Westfalen-Blatt.

Staatsanwalt Moritz Kutkuhn, Sprecher der Anklagebehörde, bestätigte der Zeitung, dass die Ermittlungen sofort wieder aufgenommen werden würden, wenn es Hinweise auf den oder die Täter gebe.

Der Schaden liegt bei 300.000 Euro.
Der Schaden liegt bei 300.000 Euro.  © Christian Matthießen
Die Polizei und der Staatsschutz ermittelten.
Die Polizei und der Staatsschutz ermittelten.  © Christian Matthießen

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