Gummi-Hersteller spendet 100.000 Kondome für Flüchtlinge

Spendenübergabe vor Ort bei Ritex in Bielefeld: Kristof Genselein (ASB, re.)) und Elena Stieben (Ritex GmbH, Presseverantwortliche)
Spendenübergabe vor Ort bei Ritex in Bielefeld: Kristof Genselein (ASB, re.)) und Elena Stieben (Ritex GmbH, Presseverantwortliche)

Bielefeld - Kondom-Hersteller Ritex unterstützt Flüchtlinge auf besondere Art und Weise: Die Firma aus Bielefeld hat schon über 100.000 Verhüterlis an unterschiedliche Organisationen, die Erstaufnahmeeinrichtungen und Flüchtlingsunterkünfte betreuen, gespendet.

80.000 Kondome hat Ritex alleine schon an den Arbeiter-Samariter-Bund übergeben. "Bei der Flüchtlingshilfe wird aus gutem Grund zuerst an Lebensnotwendiges gedacht: Unterkunft, Essen, Trinken, Kleidung. Dazu gehört für uns jedoch auch unbedingt Schutz vor ungewollter Schwangerschaft oder sexuell übertragbaren Krankheiten", so Robert Richter, Geschäftsführer der Ritex GmbH.

"Wir hoffen, den Menschen in dieser schwierigen Situation so ein bisschen Normalität und Selbstbestimmung zu ermöglichen."

Verteilt werden die Kondome über den Arbeiter-Samariter-Bund, der sogenannte "Starter Kits" mit lebensnotwendigen Utensilien ausgibt.

"Wir sind an der Unterstützung und Mithilfe von großen Unternehmen interessiert und für das entgegengebrachte Engagement sehr dankbar", so Kristof Genselein, Leiter der Verpflegung und Betreuung für die Unterkünfte in Bielefeld.

"Wir freuen uns sehr über diese Unterstützung und werden alles dafür tun, dass die Kondome schnellstmöglich verteilt werden."

Foto: obs/Ritex GmbH


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