"Opfer hatte Todesangst": 25-Jähriger nach grausamer Vergewaltigung verurteilt

Schloß Holte-Stukenbrock/Bielefeld – Nach der grausamen Vergewaltigung einer 16-Jährigen an Karneval, hat das Bielefelder Landgericht einen 25-Jährigen verurteilt.

Der 25-Jährige vergewaltigte den Teenager in einem Waldstück. (Symbolbild)
Der 25-Jährige vergewaltigte den Teenager in einem Waldstück. (Symbolbild)  © 123RF

Der Bielefelder muss wegen schwerer Vergewaltigung und vorsätzlicher Körperverletzung für sechs Jahre ins Gefängnis, wie die Neue Westfälische berichtete.

Der 25-Jährige hatte in der Nacht auf den 1. März gegen 0.30 Uhr nach der Weiberfastnachtsfeier in Stukenbrock eine 16-Jährige in ein Waldstück gezerrt und brutal vergewaltigt.

Im Anschluss hatte er ein Klappmesser gezückt und der jungen Frau den BH abgeschnitten, um ihn als Trophäe einzustecken. "Das Opfer hat sehr glaubwürdig seine Todesangst beschrieben", so die Richterin.

Danach schubste ihr Peiniger die 16-Jährige wieder auf die Straße, wo sie sich völlig verängstigt an einen Passanten wandte, der die Polizei rief.

Kurz darauf konnten die Beamten den 25-Jährigen in der Nähe des Tatorts widerstandslos festnehmen. Auch vor Gericht zeigte sich der nicht vorbestrafte Vergewaltiger geständig. Er wurde zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt.

Der Prozess fand vor dem Bielefelder Landgericht statt.
Der Prozess fand vor dem Bielefelder Landgericht statt.  © DPA

Titelfoto: 123RF

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