Vierbeiner gequält und erhängt: Herrchen unter Tatverdacht

Bielefeld – Einen grausigen Fund machten einige Bielefelder in der Silvesternacht: Sie fanden einen erhängten Hund in einem Baum.

Die Polizei ermittelt gegen den 53-jährigen Halter des Hundes. (Symbolbild)
Die Polizei ermittelt gegen den 53-jährigen Halter des Hundes. (Symbolbild)  © 123RF

Gegen Mitternacht am Montag fanden Zeugen einen erhängten Hund in einem Baum auf der Lämershagener Straße in Bielefeld Sennestadt.

Der Vierbeiner wurde kurz vor dem Ortsausgang in etwa zwei Metern Höhe mit einer Leine aufgehangen. Vermutlich erstickte das Tier qualvoll.

Die Polizei ermittelt nun wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz. Tatverdächtig ist ein 53-jähriger Bielefelder, berichtete die Neue Westfälische.

"Der Tatverdächtige soll den Hund erhängt haben", teilte ein Polizeisprecher mit. Die Polizei sicherte Beweise rund um den Tatort und befragte die Zeugen.

Ein Augenzeugenbericht auf einer Bielefelder Facebook-Gruppe soll der Tatverdächtige am Fundort erscheinen sein und den Hund als seinen bezeichnet haben.

Der Hund soll dem 53-Jährigen von einer Frau überlassen worden sein. Den Grund für die Tötung des Tieres und die Umstände der Tat gab der Verdächtige dabei nicht preis. Die Polizei begleitete den 53-Jährigen zu seiner Wohnung und nahm dort die Personalien des Mannes auf.

Die Ermittlungen der Polizei dauern weiter an. Laut Paragraf 17 des Tierschutzgesetzes ist es strafbar, Wirbeltiere ohne Grund zu töten und zu quälen. Der Verstoß kann mit einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder mit einer Geldstrafe geahndet werden.

Mit einer Hundeleine soll der Vierbeiner getötet worden sein. (Symbolbild)
Mit einer Hundeleine soll der Vierbeiner getötet worden sein. (Symbolbild)  © 123RF

Titelfoto: 123RF

Mehr zum Thema Polizeimeldungen:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0