TÜV verhindert Eröffnung von Spiellandschaft auf Kesselbrink

Bielefeld - Die neue Spiel- und Sportwelt auf dem Bielefelder Kesselbrink macht Probleme. Zwar stehen die Geräte schon, aber trotzdem darf der Platz noch nicht eröffnete werden, denn der TÜV hat das verhindert.

An vielen Stellen liegt der Fallschutzboden noch nicht.
An vielen Stellen liegt der Fallschutzboden noch nicht.

Direkt neben der riesigen Skateranlage auf dem Kesselbrink wurde eine große Spiellandschaft für Jung und Alt entworfen und gebaut.

Während sich die Kids auf diversen Rutschen, Klettergeräten und Schaukeln austoben können, können sich Erwachsene an einer Calisthenics-Anlage auspowern.

Eigentlich sollte die Anlage auch schon längst in Betrieb sein, aber der Fallschutzboden, der die Geräte sicherer macht, liegt noch nicht, weswegen der TÜV die Eröffnung auf Eis legte.

Die günstigste Firma, die die Stadt Bielefeld ausgesucht hatte, schaffte es nicht den Auftrag auszuführen und soll gerüchteweise sogar insolvent sein.

Daher wurde von der Stadt nun die Notbremse gezogen und der Vertrag mit dem Anbieter gekündigt. Nun soll der Auftrag erneut vergeben werden, was zusätzliche Kosten nach sich ziehen könnte.

Die Sprecherin der Umweltbetriebe, Andrea Marten, erklärte gegenüber der Neuen Westfälischen: "Wir holen Angebote von drei bis fünf Firmen ein, mit der Frist von einer Woche." Zudem teilte sie mit, dass der Auftrag bereits noch im Mai vergeben werden soll.

Allerdings ist es mehr als fraglich, ob sich so schnell eine neue Firma für die Arbeiten an dem Fallschutzboden findet und die neue Spielanlage dann wirklich Ende Juni eröffnet werden kann, so wie sich das Andrea Marten wünscht.

Die Bauarbeiten sind soweit abgeschlossen.
Die Bauarbeiten sind soweit abgeschlossen.

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