Tödlich verletzt: Bauarbeiter stürzt 30 Meter in die Tiefe

Warum der Mann abgerutscht war, ist nun geklärt. Jetzt ermittelt allerdings die Staatsanwaltschaft.
Warum der Mann abgerutscht war, ist nun geklärt. Jetzt ermittelt allerdings die Staatsanwaltschaft.

Bielefeld - Bei einem unglaublichen Arbeitsunfall ist ein 66-jähriger Bauarbeiter am Dienstag in Bielefeld gestorben. Der Mann stürzte in einem Siloturm rund 30 bis 35 Meter in die Tiefe und wurde dabei tödlich verletzt.

Gegen 14.45 Uhr ereignete sich der Unfall bei Bauarbeiten an dem Siloturm des Mehlfabrikanten Milser Mühle, so die Neue Westfälische. Die Leiharbeiter waren grade damit beschäftigt, Stützen (sogenannte Notsäulen) von den dort errichteten Zwischenwänden abzureißen.

Laut Kriminalhauptkommissar Ralf Östermann ist der 66-Jährige aus bisher ungeklärten Gründen abgerutscht und in die Tiefe gestürzt. Ein zweiter Bauarbeiter stürzte ebenfalls, aber nicht soweit hinab. Er kam mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus.

Ob er sich im Bereich der Zwischenwände hätte sichern müssen und warum die Verschalung, die solche Abstürze verhindern soll, nicht ausreichte, ist Bestandteil der Ermittlungen.

Weil ein Fremdverschulden von der Kripo ausgeschlossen wird, übernimmt das Amt für Arbeitsschutz der Bezirksregierung Detmold automatisch die Aufklärung der Unfallursache.


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