Uni sucht Lösung nach blutiger Schlägerei in Hörsaal

Am 21. November kam es zur blutigen Schlägerei in einem Hörsaal der Uni Bielefeld.
Am 21. November kam es zur blutigen Schlägerei in einem Hörsaal der Uni Bielefeld.  © DPA

Bielefeld - Nachdem ein Hörsaal an der Universität Bielefeld vor einem Vortrag eines umstrittenen türkischstämmigen Wissenschaftlers von Kurden gestürmt wurde (TAG24 berichtete), streitet man sich weiter über das tatsächliche Geschehen.

Der Vortragsveranstalter "KulTürk", eine Hochschulgruppe, die islamistisch, nationalistisch und Erdogan-orientiert sein soll, schildert den Vorfall anders als die Demonstranten.

Mit Parolen wie "Kurdistan wird Euer Tod werden" sollen die mutmaßlichen PKK-Sympathisanten in den Hörsaal gestürmt sein.

Sofort erhitzten sich die Gemüter auf beiden Seiten. Es soll zur Schlägerei gekommen sein, bei der auch Blut floss.

Während immer noch Uneinigkeit herrscht, ist das Rektorat der Uni laut der Neuen Westfälischen auf der Suche nach einer Lösung, um solche politischen Auseinandersetzungen und Gewalt-Ausbrüche in Zukunft zu verhindern.

Dazu sucht es das Gespräch mit dem Allgemeinen Studierenden-Ausschuss (AStA). Eine Entscheidung darüber, wie der Fall vom 21. November zu bewerten ist, musste vertagt werden.

Uni-Rektor Gerhard Sagerer ist aktuell auf Geschäftsreise.


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