Preise ziehen an: Da vergeht einem die Lust aufs Bier!

Düsseldorf - Bier ist im vergangenen Jahr in Nordrhein-Westfalen deutlich teurer geworden.

Bier ohne Alkohol war 2018 in NRW mehr gefragt als sonst. (Symbolbild)
Bier ohne Alkohol war 2018 in NRW mehr gefragt als sonst. (Symbolbild)  © 123RF

Durchschnittlich mussten die Verbraucher im bevölkerungsreichsten Bundesland 3,1 Prozent mehr für Pils, Helles und Co. zahlen, wie das Statistische Landesamt mitteilte.

Der Preisaufschlag konnte den Durst der Verbraucher im Supersommer 2018 aber nicht dämpfen.

Die 34 großen Brauereien in NRW brauten im vergangenen Jahr nach Angaben der Statistiker mehr als 1,9 Milliarden Liter Bier. Nur gut fünf Prozent davon waren alkoholfrei. Die Produktion von alkoholhaltigem Bier stieg dabei um 1,1 Prozent auf über 1,8 Milliarden Liter.

Noch stärker war das Wachstum bei alkoholfreiem Bier. Insgesamt wurden 100 Millionen Liter davon gebraut, 14,7 Prozent mehr als im Vorjahr.

Die gesamte Produktionsmenge hätte rein rechnerisch ausgereicht, um jeden volljährigen Einwohner in Nordrhein-Westfalen täglich mit einem 0,3-Liter-Glas Bier zu versorgen. Gut ein Fünftel der deutschen Bierproduktion entfiel damit auf Nordrhein-Westfalen.

Noch deutlich stärker als die Produktionsmenge stiegen die Verkaufserlöse der Brauer. Denn fast alle bekannten Pils-Marken hatten im vergangenen Jahr ihre Preise erhöht.

Bei seinen Berechnungen berücksichtigte das Statistische Landesamt nur Brauereien, die mindestens 20 Beschäftige haben. Klein- und Hausbrauereien sind darin nicht enthalten.

Ein Kölsch ist ein obergäriges Bier und wird traditionell in Kölner Brauhäusern serviert.
Ein Kölsch ist ein obergäriges Bier und wird traditionell in Kölner Brauhäusern serviert.  © DPA

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