Familie will sich von Koma-Patient verabschieden, dann der Schock

Martin Jervis (61) wird von den Ärzten und seinem Sohn "Miracle Martin" ("Wunder-Martin") genannt.
Martin Jervis (61) wird von den Ärzten und seinem Sohn "Miracle Martin" ("Wunder-Martin") genannt.  © Screenshot/JustGiving

Bignall End (England) - Martin Jervis (61) lag bereits seit sechs Wochen im Koma. Die Ärzte und seine Familie hatten jede Hoffnung aufgegeben, dass er jemals wieder aufwachen würde. Nur Stunden bevor sie die lebenserhaltenden Maschinen abstellen wollten, geschah ein Wunder.

Seine Frau Barbara Jervis (63) beschreibt die Situation als kompletten Schock, da sich die Familie darauf eingestellt hatte, sich von ihrem Martin an dem Tag zu verabschieden.

Doch stattdessen öffnete der Komapatient völlig überraschend um 4 Uhr morgens die Augen, lächelte und drückte die Hand einer Krankenschwester.

Als das Royal Stoke Universiät-Krankenhaus die Familie telefonisch kontaktierte, konnte niemand glauben, was sie da hörten. Martin Jervis' Bruder Steven (65) sprach von einem unglaublichen Phänomen und sein Sohn gab ihm den Spitznamen "Wunder-Martin", den die Ärzte übernahmen.

Denn der 61-jährige hatte aufgrund eines Blutgerinnsels so schwere Hirnschäden erlitten, dass niemand mehr glaubte, er könne wieder aufwachen, berichtet die "Daily Mail".

Doch Martin Jervis wachte nicht einfach nur auf, er kann sogar wieder sprechen und ist zur Zeit dabei laufen zu lernen.

Um seine Genesung zu unterstützen und die Kosten stemmen zu können, hat die Familie auf der Seite "Just Giving" zu Spenden aufgerufen.

Titelfoto: Screenshot/JustGiving


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