Kleines Mädchen (†6) wird auf Bauernhof von mehreren Hunden attackiert, stirbt kurz darauf

Bijnor (Indien) - Das Problem mit Straßenhunden scheint in Indien immer mehr zu eskalieren. Erst kürzlich wurde eine Frau (†57) von mindestens acht Tieren zu Tode gebissen (TAG24 berichtete). Am Dienstag traf es ein kleines Mädchen (†6), das so stark von Streunern verletzt wurde, dass es am Mittwoch seinen Verletzungen erlag, berichtet "Times of India".

Wieviele Hunde das Mädchen (†6) genau angriffen, ist unklar (Symbolbild).
Wieviele Hunde das Mädchen (†6) genau angriffen, ist unklar (Symbolbild).  © 123RF

Die Kleine war mit ihrem Opa unterwegs, der auf mehreren Bauernhöfen nahe der indischen Stadt Bijnor arbeitete. Der Großvater namens Fakhruddin beschrieb "Times of India", was vorgefallen war.

"Ich arbeitete auf dem Feld und meine Enkelin Aashiya stand draußen. Als ich sie schreien hörte, eilte ich zu ihr und fand sie auf dem Boden liegend. Die streunenden Hunde hatten sie zu dem Zeitpunkt bereits schwer verletzt."

Der schockierte Mann brachte die Sechsjährige sofort in ein privates Krankenhaus, wo die Ärzte alles taten, um ihr Leben zu retten. Doch am Mittwoch erlag das Kind schließlich seinen schlimmen Verletzungen.

In der etwa 75 Kilometer entfernten Millionenstadt Meerut melden die Krankenhäuser mittlerweile 500 Fälle von Hundebissen - pro Woche! Ein zweites Problem ist die Tollwut, denn der Stadt fehlen ausreichend Impfstoffe.

Ob die Hunde, die das Mädchen zu Tode bissen, Tollwut hatten, wurde nicht übermittelt. Die Behörden müssen davon ausgehen, dass es nicht der letzte Fall dieser Art war. Alle Versuche des Problems Herr zu werden, scheiterten in Indien bisher.

Mehr zum Thema Hunde:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0