Traurige Bilanz der Polizei: Mehr Gewalt in Dresden!

Dresden - Die Faust sitzt locker in den Bahnhöfen um Dresden:

Seit diesem Jahr überprüfen auch die Dresdner Fahnder Verdächtige über eine App.
Seit diesem Jahr überprüfen auch die Dresdner Fahnder Verdächtige über eine App.  © Steffen Füssel

Um 25 Prozent stiegen die Körperverletzungen im Bereich der Bundespolizeiinspektion Dresden im Vergleich zu 2017 an, auch Waffen- und Drogen finden die Ermittler oft.

Mehr als 500-mal musste die Bundespolizei Ermittlungen wegen Körperverletzung einleiten. Doch nicht nur die Zahl ist gestiegen, sondern auch die Intensität: "Statt der einfachen Schubserei sind öfter die Fäuste oder sogar Waffen im Spiel", sagt ein Sprecher. "Wir weisen deshalb auch unsere Einsatzkräfte immer wieder auf Eigensicherung hin."

Fast genauso oft finden die Ermittler Crystal, Cannabis oder eben verbotene Waffen bei Fluggästen und Bahnpassagieren. Besser ist allerdings die Zahlungsmoral geworden:

Mehr als 1500 Schwarzfahrer erwischten die Ermittler 2017, ein Jahr später waren es nur noch knapp über 1 000.

Polizisten stehen im Dresdner Hauptbahnhof,
Polizisten stehen im Dresdner Hauptbahnhof,  © Eric Münch

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