Bilder richtig bearbeiten: So funktioniert es!

Deutschland - Stempel, Pinsel, Lasso und ein Schwamm. Das sind die wichtigsten Tools für die Bildbearbeitung. Mit einem Bilderbearbeitungsprogramm können Sie Ihre Fotos später noch deutlich verbessern.

Warum die Bildbearbeitung nicht zu vernachlässigen ist

Ihr habt ein Gruppenbild angefertigt und Ihr entdeckt, dass sich im Hintergrund auch noch ein Windrad befindet, welches Ihr zuvor nicht bemerkt habt. All diese unschönen Makel könnt Ihr in wenigen Augenblicken mit einer Software entfernen. Jeder Anfänger kann bereits kleine Störfaktoren retuschieren.

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Helligkeit

Durch eine Software habt Ihr die Möglichkeit einige Stellen zu erhellen oder abzudunkeln. Das ist von Vorteil, wenn die Kamera falsch eingestellt war, jedoch das Motiv zu schön ist, um es zu löschen.

Durch das sogenannte Schwamm-Tool könnt Ihr in ausgewählten Stellen die Farbsättigung anpassen. Die jeweilige Intensität lässt sich durch das Werkzeug manuell einstellen, sodass genau der Geschmack getroffen wird. Profis empfehlen, dass über eine Stelle eher schwach eingestellt wird, aber dafür mehrmals, denn so lässt sich noch präziser arbeiten.

Sollte durch eine fehlerhafte ISO-Einstellung das gesamte Bild unter- oder überbelichtet sein, dann kann die Belichtung im Nachhinein angepasst werden. Je nach Programm befindet sich die Einstellung in den allgemeinen Farbeinstellungen. Über ein Belichtungsregler lässt sich die Intensität einstellen, jedoch sollte das immer vermieden werden. Die Bildqualität leidet in der Regel, nämlich dennoch.

Kontrast und Schärfe

Durch einen starken Kontrast wirken selbst leicht schwammige Bilder wieder schärfer. Über das Klarheit-Werkzeug oder „Unscharf maskieren“ lässt sich dieser Fehler wieder korrigieren. Wichtig dabei ist aber, dass die Auflösung des Bildes groß genug ist.

Achten solltet Ihr darauf, dass das Bild stets auf 100 Prozent eingestellt ist, damit die Schärfe auch wahrgenommen wird. Solltet Ihr währenddessen mit einem Zoom arbeiten, dann entstehen womöglich unschöne Kanten im Bild, wodurch die Bearbeitung auffällt.

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Jedoch dürft Ihr nicht in allen Fällen hoffen. Wenn das Bild komplett unscharf ist, dann kriegt Ihr dieses leider nicht mehr scharf.

Schwarzweißfotos anfertigen

Schwarzweiß bedeutet nicht immer Schwarzweiß. Es lassen sich 100 verschiedene Schwarzweißbilder aus einem Bild erzeugen. Wie auch in den Farbversionen lassen sich Bereiche verstärken oder reduzieren.

Bei der Anfertigung eines S/W-Bildes sollte nicht die Sättigung runterreguliert werden, sondern das monochrome Foto sollte bewusst erzeugt werden. Einige Tools haben bereits hierzu eine Voreinstellung, die unbedingt genutzt werden sollte. Alternativ kann aber durch den Schieberegler an den Graubereichen gearbeitet werden. Die Farbeinstellungen sind auch manuell nachzubearbeiten.

Ebenen

In der ersten Ebene zu arbeiten ist ein häufiger Fehler. Es sollte immer in den einzelnen Ebenen gearbeitet werden und hierzu auch immer ein Duplikat der Hintergrundebene anlegen. Das funktioniert bei vielen Programmen wie Photoshop oder beim https://www.movavi.de/photo-editor/ problemlos mit der Tastenkombination CMD + J oder STRG + J. Alternativ funktioniert dies auch über die Option „Ebenen“.

Sofern etwas schiefgeht, kann immer noch auf die erste Ebene zurückgestellt werden. Einzelne Arbeitsschritte lassen sich dadurch ebenfalls wiederherstellen.

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Woran erkenne ich eine gute Software?

Eine gute Software zur Bildbearbeitung finden Sie nicht unbedingt kostenlos. Es sei denn, es handelt sich dabei um eine Open-Source-Software. Jedoch greifen nicht umsonst, insbesondere Experten, auf Profi-Programme wie Photoshop zurück.

Der Funktionsumfang ist im Endeffekt egal. Die Software soll genau das bieten, was Sie benötigen werden.

Nicht schlecht ist es, wenn Ihr zuvor eine Gratis-Version ausprobieren können. Vor dem Kauf könnt Ihr Euch bereits vertraut machen mit der Software. Alle Programme sind heutzutage sehr benutzerfreundlich und zeigen durch ein beginnendes Tutorial bereits einige Hilfestellungen.

Alltägliche Schnappschüsse können in Handumdrehen bearbeitet werden und sind so Startklar für Euer Facebook-, Instagram- oder Twitter-Profil.

So könnt Ihr jedem von Euren Städtetips in München, Hamburg oder doch ganz woanders in Bildern erzählen.


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