Exklusiv! Hanka Rackwitz über Geld, Ticks und Ossis

Binz - Lange Zeit hat sich Hanka Rackwitz (49) aus der Öffentlichkeit herausgehalten. Im Urlaub auf der Ostseeinsel Rügen hat TAG24 die TV-Quasselstrippe getroffen und einige exklusive Einblicke in ihr derzeitiges Leben bekommen. Sie erzählt über ihr zweites Buch, den aktuellen Alltag mit ihren Zwangsstörungen und sagt: "Ich könnte Geld gebrauchen!"

Viele Monate machte sie sich rar in der Öffentlichkeit. Beim netten Plausch am Binzer Strand quasselte Ex-Dschungelcamperin Hanka Rackwitz (49) aber wieder in gewohnter Manier los.
Viele Monate machte sie sich rar in der Öffentlichkeit. Beim netten Plausch am Binzer Strand quasselte Ex-Dschungelcamperin Hanka Rackwitz (49) aber wieder in gewohnter Manier los.  © TAG24

Etwas zu lange in der Sonne gelegen habe Hanka, als wir sie am Sonntag im Seebad Binz treffen. Seit 1986 kommt sie mit ihrer Familie hierher, urlaubt gerade mit Mama Helga.

Kurz vor dem Interview läuft die Ex-Dschungelcamperin barfuß durch den Sand. Auch wenn es hier auf Rügen auffallend sauber ist, so erinnern wir uns doch an einen besonderen Tick bei Hanka, nichts mit blanker Haut berühren zu wollen, was nur im Ansatz dreckig sein könnte. Hat sie den Tick nun überwunden?

So einfach sei das nicht, am Strand entlang zu laufen, sagt sie. Aber: "Es ist eine Herausforderung und toll, dass ich das dennoch schaffe", so die 49-Jährige. Man merke, dass ihre durchlaufene Konfrontationstherapie angeschlagen hat. Früher, das gibt Hanka zu, hätte sie vermutlich allein beim Gedanken an diese Situation eine "absolute Panikattacke" bekommen. "Ich hätte keinen Lösungsvorschlag gewusst - wahrscheinlich Füße abhacken." Heute geht sie nach einem Spaziergang durch Sand einfach in die Ostsee: "Dann ist es vergessen."

18 Wochen Klinik hat die ehemalige TV-Maklerin ("Mieten, kaufen, wohnen") bereits hinter sich. "Mir geht es wahnsinnig viel besser", bestätigt Rackwitz. Vorbei sei die Therapie aber noch nicht.

Zweites Buch im Handel, aber dennoch leeres Konto?

Etwas ungläubig guckte TAG24-Instagrammer Paul, als er Hanka "splitternackt" am Ostseestrand erblickte.
Etwas ungläubig guckte TAG24-Instagrammer Paul, als er Hanka "splitternackt" am Ostseestrand erblickte.  © TAG24

In diesem Jahr hat der Rotschopf sein zweites Buch "Von einer, die auszog, das Fürchten zu verlernen" veröffentlicht. "Da bin ich die, die es besser weiß und die weiß, dass es Hilfe gibt", so die 49-Jährige. Beim ersten Ableger "Ich tick nicht richtig" sei sie noch das Opfer gewesen.

Nun gibt es viele Menschen, die behaupten, dass es so eine Krankheit nicht gibt und sich Hanka nur inszenieren will. "Anfangs hat es mich depressiv gemacht, als gesagt wurde: 'Das spielt die nur'. Um in die Öffentlichkeit zu kommen, müsste ich Titten zeigen. Da denke ich mir doch nicht so was Kompliziertes aus." Sie sagt aber auch, dass jeder, der zweifeln will, gern zweifeln soll. Sie wisse es besser.

Rackwitz: "Es ist eine Krankheit, mit der du ganz allein bist. Du musst die Kämpfe allein ausfechten. Wenn es dein Umfeld nicht versteht, ist das voll in Ordnung. Es ist zu schwierig, zu verstehen."

Die in einem Wasserschloss in Mücheln in Sachsen-Anhalt residierende Dschungelcamp-Zweitplatzierte sprach mit TAG24 auch über ihren Aufenthalt im australischen Urwald. "Ich dachte, man bekommt etwas zu essen zwischendurch oder die Leute sind netter. Es war wirklich ganz, ganz furchtbar." Nach über zwei Wochen unter härtesten Bedingungen (immerhin musste sie Malle-Jens Büchner, Botox-Boy Florian Wess und DSDS-Irgendwasplatzierte Sarah Joelle Jahnel ununterbrochen ertragen) musste sie sich Sänger Marc Terenzi geschlagen geben. "Hätte ich nicht gewusst, dass es nach 16 Tagen vorbei ist, hätte ich abgebrochen, denn es war mit die schlimmste Zeit in meinem Leben", gibt die Camp-Wildpinklerin zu.

Aber sie würde das Abenteuer wieder angehen, "weil es für 16 Tage am Feuer hocken einfach Kohle gibt." Gage habe sie laut eigenen Aussagen am Wenigsten bekommen, da sie nicht nachverhandelt habe. Unethisch sei es, bei solchen Summen noch mehr herausschlagen zu wollen. "Aktuell könnte ich aber wieder welches gebrauchen", beschreibt Rackwitz den angeblich traurigen Blick auf ihr Bankkonto.

TAG24 gab die Quasselstrippe übrigens die Zusage für eine Ekel-Challenge in Dresden. Ihr Kontrahent müsse aber hart im Nehmen sein, denn: "Beim Essen ekel ich mich wenig. Ich hab' in der DDR das Fett des Schnitzels gegessen. Und ich esse gern Sülze und knorpeliges Fleisch." Klingt ja schon mal nach einem würdigen Gegner für unseren Instagrammer Paul. Schmecken lassen!


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