Chaos-Tropenparadies: Wie geht es mit der Biosphäre weiter?

Einen Abriss der Biosphäre kommt für Babette Reimers (SPD) nicht infrage.
Einen Abriss der Biosphäre kommt für Babette Reimers (SPD) nicht infrage.  © DPA

Potsdam - Auch am Mittwochabend konnte im Hauptausschuss der Stadt noch keine Entscheidung über die Privatisierung der Biosphäre als modifizierte Tropenhalle getroffen werden, wie Potsdamer Neuste Nachrichten berichtete.

Bereits hat Dienstagabend tagte der Bauausschuss und dabei zeigten sich die Lokalpolitiker kreativ: Saskia Hüneke (Grüne) sagte, ihre Fraktion schlage einen Workshop zur Zukunft der Biosphäre vor. Einen Abriss der Halle zog Babette Reimers (SPD) indes nicht in Betracht.

Wolfgang Kirsch (Bürgerbündnis) stimmte einer Privatisierung zu, um die Schwierigkeiten, das Gebäude kostendeckend zu betreiben, einzudämmen.

Denn mit 1,9 Millionen Euro pro Jahr wirkt sich die Bezuschussung negativ auf den städtischen Haushalt auf.

Wie es nun mit der 2001 in Rahmen der Bundesgartenschau erbauten Halle weitergeht, steht noch aus.


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