Haus in die Luft gejagt! Verdächtiger nach Explosion und Brand in Birkenau gefasst

Darmstadt - Nach der verheerenden Explosion inklusive Brand im südhessischen Birkenau hat die Polizei den tatverdächtigen 59-Jährigen gefasst.

Nur ein Schutthaufen blieb von dem Haus übrig.
Nur ein Schutthaufen blieb von dem Haus übrig.

Das Haus des 59 Jahre alten Mannes in Birkenau-Löhrbach südlich von Darmstadt war am Freitagmorgen bis auf die Grundmauern niedergebrannt.

Dabei hatte es auch eine schwere Explosion gegeben. Die Detonation war so heftig, dass einzelne Gebäudeteile meterweit durch die Luft flogen (TAG24 berichtete).

In den Trümmern des Hauses wurden später mehrere Gasflaschen gefunden. Es stand der Verdacht im Raum, dass der 59-Jährige sein Wohnhaus selbst angezündet habe. Das Gebäude sollte am Freitagmorgen zwangsversteigert werden.

Seit Freitag wurde daher nach dem verschwundenen Mann gefahndet (TAG24 berichtete).

Am Sonntagmorgen wurde der Gesuchte schließlich gefasst, "als er zu den Trümmern seines Hauses zurückgekehrt war", wie ein Sprecher von Polizei und Staatsanwaltschaft Darmstadt sagte.

Verdacht der schweren Brandstiftung

Gegen den Festgenommenen bestehe der "dringende Tatverdacht, eine schwere Brandstiftung herbeigeführt zu haben".

Weitere Angaben machten das Polizeipräsidium Südhessen und die Staatsanwaltschaft nicht. Über ein mögliches Motiv des 59-Jährigen kann daher nur spekuliert werden.

Der Verdacht liegt jedoch nahe, dass der Brand und die Explosion in Birkenau-Löhrbach in Zusammenhang mit der drohenden Zwangsversteigerung des Hauses standen.

Auch umliegende Häuser sollen beschädigt worden sein.
Auch umliegende Häuser sollen beschädigt worden sein.  © KEUTZTV-NEWS/Herbert Matern, Sven Brutscher

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