Kind spielt mit Ikea-Möbel und verliert fast einen Finger

Birmingham - Dieser Ausflug zum Möbelgiganten Ikea hätte einem 14 Monate alten Kind fast den Finger gekostet.

Der Finger konnte im Krankenhaus wieder angenäht werden.
Der Finger konnte im Krankenhaus wieder angenäht werden.  © Screenshot/Facebook/Sophie Marie Bennett Msc

Wie "Dailymail" berichtet, wollte das Mädchen von einem sechs Euro teuren Klappstuhl steigen, der auch in Deutschland verkauft wird.

Dann passierte das Unglück: "Sie wollte von dem Stuhl steigen, als er sich einfach zusammenklappte und ihre Finger zwischen dem Metall eingequetscht wurden", schrieb die geschockte Mutter in einem Beitrag auf Facebook.

Zusammen mit ihrer älteren Tochter hatte sie sofort den Notruf gerufen. Das verletzte Mädchen wurde in ein Krankenhaus gebracht.

"Ich bin zu ihr, um sie hochzunehmen und konnte sehen, dass ihre Fingerspitze herunter hing und der Knochen zu sehen war", berichtet die Mutter auf Facebook weiter. Im Krankenhaus konnte ihr die Fingerspitze wieder angenäht werden. Ob sie allerdings hält, wird sich erst in den nächsten Wochen zeigen.

Ikea äußerte sich gegenüber der Daily Mail bereits zu dem Vorfall. In einem Statement heißt es: "Kürzlich wurden wir auf einen Vorfall mit unserem GUNDE-Klappstuhl aufmerksam gemacht. Die Sicherheit unserer Produkte hat immer oberste Priorität. Sobald wir von diesem Unglück erfahren hatten, haben wir eine gründliche Untersuchung eingeleitet. Wir sind natürlich sehr besorgt über diesen Vorfall und stehen in direktem Kontakt mit der Familie. Wir untersuchen diese Angelegenheit weiter."

Das Mädchen wird wohl eine bleibende Verformung davontragen.
Das Mädchen wird wohl eine bleibende Verformung davontragen.

Laut dem Möbelriesen wurde der Stuhl für eine Belastung von 100 Kilogramm getestet. Dass es zu solch einem Unfall kommen konnte, ist höchst unwahrscheinlich.

Ein schwacher Trost für das kleine Mädchen. Die Mediziner machten der Familie bereist klar, dass die Einjährige immer mit einer bleibenden Narbe leben muss. „Sie haben schon gesagt, dass der Finger dauerhaft verformt bleibt“, so die Mutter weiter. Sie hofft dennoch, dass ihre Tochter durch den Unfall nicht großartig beeinträchtigt ist.

Eines steht für die Familie jedoch außer Frage. Von dem Ikea-Möbel, das sie bereits zuvor einige Male gekauft hatten, lassen sie in Zukunft die Finger:

"Wir haben ein paar dieser Stühle daheim, weil sie nur sechs Euro kosten, man sie zusammenfalten und einfach verstauen kann. Alle meine Töchter haben schon darauf gesessen. Jetzt werden wir sie nicht mehr nutzen."

So ein Stuhl quetschte den Finger des Kindes ein.
So ein Stuhl quetschte den Finger des Kindes ein.  © Screenshot Facebook

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