Bitcoin stürzt ab! Erste Handelsplattform bricht zusammen

Der Handel mit Bitcoins gilt nach wie vor als riskant.
Der Handel mit Bitcoins gilt nach wie vor als riskant.  © 123RF

Netz - Und plötzlich geht die Kurve abwärts. Die sonst so gefeierte Kryptowährung Bitcoin unterliegt gerade mächtigen Turbulenzen. Erste Fachleute sprechen von einem Crash. So sank der Kurs innerhalb der letzten 24 Stunden auf unter 13.000 Dollar gesunken. Das entspricht einem Verlust von 20 Prozent.

Auf der Website von Coinbase, einer der größten Bitcoin-Plattformen, war zwischenzeitlich kein Handel mehr möglich. Die massiven Kursturbulenzen lösten offenbar den Nutzeransturm aus, der die Coinbase-Server in die Knie zwang. Zuvor hatte Coinbase seine Nutzer in Deutschland darauf hingewiesen, dass sich die Buchung von Einzahlungen unter 1000 Euro bis zu zehn Tage verzögern könne.

„Wir arbeiten daran, die volle Verfügbarkeit so schnell wie möglich wiederherzustellen“, hieß es im Status-Update auf der Coinbase-Webseite. Inzwischen sei der Handel laut Coinbase aber wieder möglich.

Experten warnen seit Wochen davor, dass das Bitcoin-System nicht stabil genug sei. Käme es plötzlich zu etlichen Auszahlungen, würde das System zusammenbrechen. Das "echte" Geld sei schließlich nicht in der Menge verfügbar.

Der Bitcoin erlebte zuletzt einen massiven Auftrieb. Der Kursanstieg lockte etliche Kunden weltweit, in die Währung zu investieren.

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