Bits statt Blätter: München will komplett digital werden

München - In der Münchner Stadtverwaltung soll die klassische Akte aus Papier bald der Vergangenheit angehören.

Papierberge sollen bald der Vergangenheit angehören. (Archiv)
Papierberge sollen bald der Vergangenheit angehören. (Archiv)  © Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa

Der Stadtrat hat am Mittwoch in seiner Vollversammlung die umfassende Einführung der elektronischen Aktenführung beschlossen.

Bereits im April meldete die Deutsche Presseagentur, dass die digitalisierung der Verwaltungen in ganz Bayern voranschreite (TAG24 berichtete).

Zwar gebe es schon einige Bereiche, die mit sogenannten E-Akten arbeiteten, erläuterte IT-Referent Thomas Bönig im Vorfeld.

Doch sei dies nicht flächendeckend und konsequent der Fall. Deshalb komme es regelmäßig zum "Medienbruch".

Die Dokumente müssen häufig doch noch ausgedruckt und per (Haus-)Post verschickt werden, weil der Empfänger sie in digitaler Form nicht empfangen beziehungsweise bearbeiten könne.

Bis 2025 soll eine standardisierte Lösung für die meisten Geschäftsprozesse erreicht sein oder zumindest in Aussicht stehen.

Bis 2025 soll der Großteil in der verwaltung digital abglaufen. (Archiv)
Bis 2025 soll der Großteil in der verwaltung digital abglaufen. (Archiv)  © Sebastian Gollnow/dpa

Titelfoto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa

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