Bitte nicht Bayern! Aue hofft im Pokal auf Geld statt auf starke Gegner

Aue - Warmer Geldregen für den FC Erzgebirge! Mit dem Einzug in die zweite Runde des DFB-Pokals fließen 351.000 Euro an Prämien ins Vereinssäckel. Für den "Kumpelverein" ist das ein ordentliches Zubrot.

Die Aue-Bosse Michael Voigt (l.) und Helge Leonhardt würden die Kasse ihres Vereins gerne über den Pokal füllen.
Die Aue-Bosse Michael Voigt (l.) und Helge Leonhardt würden die Kasse ihres Vereins gerne über den Pokal füllen.  © PICTURE POINT / S. Sonntag

"Es handelt sich um Einnahmen, die vorab nicht eingeplant werden können", erklärt FCE-Geschäftsführer Michael Voigt.

In der vergangenen Saison schüttete der DFB in Summe 52 Millionen für den DFB-Pokal aus. Weil die Prämien für diese Spielzeit erneut gestiegen sind, sei der Wettbewerb laut DFB "lukrativ wie nie".

Von diesem Kuchen möchte Aue ein Stück abhaben. Wie groß es ausfällt, hängt ganz davon ab, was bei der Auslosung im Rahmen der ARD-Sportschau an diesem Sonntag, 18 Uhr, herauskommt.

Aues Manager Voigt ist noch nicht ganz sicher, was er sich von "Losfee" Christoph Metzelder wünschen soll: "Ein namhafter Gegner oder ein Kracher wie Bayern und der BVB bescheren ein richtig volles Haus und stehen für gute Zuschauereinnahmen.

Allerdings wäre es schön, wenn wir wie 2015/16 noch eine Runde weiterkommen würden."

Fürs Achtelfinale winken nämlich weitere 701.000 Euro an Prämiengeldern. Die würde Klub-Boss Helge Leonhardt gerne einstreichen wollen. "Deswegen erstmal ein Gegner, wo es vorab pari-pari steht. Auf die 'Big three' Bayern, BVB oder RB können wir gerne etwas später im Wettbewerb treffen", meint Leonhardt.

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