Ist Höcke eigentlich Ausländer? Aktivisten machen DNA-Test

Mitglieder des ZPS zwischen dem "Mahnmal der Schande" in Bornhagen.
Mitglieder des ZPS zwischen dem "Mahnmal der Schande" in Bornhagen.  © DPA

Bornhagen - Das "Zentrum für politische Schönheit" (ZPS) legt im Kampf gegen Björn Höcke nach! Nach dem Bau des "Mahnmal der Schande", Flyer-Aktionen und NPD-Wahlplakate (TAG24 berichtete), lassen sie jetzt die DNA von Thüringens AfD-Vorsitzendem testen.

Wie "Der Westen" berichtet, habe der Sprecher der Aktivisten, Philipp Ruch, bestätigt, dass man Höckes DNA in einem Labor hat testen lassen.

Björn Höcke profiliere sich immer wieder als "Abstammungsdeutscher“, und nehme sich deshalb den Anspruch heraus, für die Deutschen zu sprechen, so Ruch. Woher sie das Genmaterial haben, wollen die Aktionskünstler nicht sagen.

ZPS-Sprecher Justus Lenz: „Mit Hilfe von genetischem Material, dessen Herkunft das ZPS lieber nicht offenlegen möchte, gelang es unserem österreichischen Büro, Höckes DNA zu entschlüsseln.“

Im Allgemeinen, kann jeder einen DNA-Test machen lassen, um seine Herkunft herauszufinden. Die Ergebnisse halten Experten allerdings für ungenau. Wird ein DNA-Test ohne Zustimmung im Zusammenhang mit einer Vaterschaftsanerkennung gemacht, ist das eine Straftat.

Das Ergebnis des DNA-Test ist übrigens auch schon da. Auf Twitter verkündete das ZPS, dass Höcke ein "ausgewanderter Portugiese" sei.

Björn Höcke - eigentlich Portugiese?
Björn Höcke - eigentlich Portugiese?  © DPA

Titelfoto: DPA


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