Junges Duo übernimmt Führung des Lok Leipzig-Nachwuchses

Leipzig - Nach Jörg Seydlers (61) Abgang steht nun fest, wer das Ruder beim Lok Leipzig-Nachwuchs übernimmt: Es wird ein Führungsduo!

Symbolisieren den Aufbruch bei Lok Leipzig: Björn Joppe (39, l.) und Martin Mauerer (27, r.).
Symbolisieren den Aufbruch bei Lok Leipzig: Björn Joppe (39, l.) und Martin Mauerer (27, r.).  © DPA

Martin Mauerer (27) und Björn Joppe (39) kümmern sich fortan gemeinsam um die jungen Probstheidaer. Das verkündete der Verein am Dienstag.

Björn Joppe bekommt als Nachwuchsleiter die Verantwortung für den gesamten Bereich übertragen. Der gebürtige Wuppertaler kickte unter anderem bei Union Berlin und dem VfL Bochum und war nach seiner aktiven Karriere als Trainer im Junioren- und Senioren-Bereich tätig.

"Wir wollen in den nächsten Jahren den Nachwuchsbereich fortlaufend professionalisieren und kontinuierlich aufbauen. Das wird eine große Aufgabe mit einem tollen Team in einem großen Traditionsverein, worauf ich mich sehr freue", so Joppe.

Martin Mauerer wird der neue Jugendleiter im Verein. Der bisherige Großfeldkoordinator schließt bald schon sein Masterstudium der Sportwissenschaften mit dem Schwerpunkt Diagnostik und Intervention ab und betreut bereits seit sechs Jahren die Lok-Nachwuchsmannschaften.

Der 27-Jährige sagte: "Ich freue mich auf meine neuen Aufgaben im Nachwuchs und bin überzeugt, dass wir in enger Zusammenarbeit mit allen Trainern die positive Entwicklung weiter und weiter vorantreiben können."

"Wir haben mit beiden Trainern eine hervorragende Lösung gefunden. Das sind junge Leute, die Visionen haben und sie dementsprechend auch anpacken. Ich freue mich auf die gemeinsame Zusammenarbeit", ist sich Sportdirektor Rüdiger Hoppe sicher.

Lok-Präsident Thomas Löwe: "Ich freue mich, dass es uns gelungen ist, mit Björn Joppe und Martin Mauerer zwei fachlich hervorragend geeignete Persönlichkeiten gefunden zu haben, die willens und in der Lage sind, unsere mittel- und langfristigen Visionen im Nachwuchsbereich umzusetzen und die größte Abteilung in unserem Verein operativ zu leiten."