"Black Friday": Dresden ist schon im Schnäppchen-Fieber!

Dresden - Nur noch fünfmal schlafen, dann beginnt in Dresden die Superschnäppchenjagd zum Black Friday. Der einst umsatzstärkste Tag im Jahr für Onlinehändler lässt längst auch den stationären Einzelhandel jubeln.

Bei Sophie Henseler (21, l.) und Emily König (20) bei Hilfiger gibt's am Black Friday 30 Prozent Rabatt.
Bei Sophie Henseler (21, l.) und Emily König (20) bei Hilfiger gibt's am Black Friday 30 Prozent Rabatt.  © Petra Hornig

"Am kommenden Freitag halten 70 Prozent der Sachsen Ausschau nach Schnäppchen", weiß René Gläser (44), Hauptgeschäftsführer vom Handelsverband Sachsen.

"Im letzten Jahr stieg an diesem Tag der Einzelhandelsumsatz sogar noch einmal um 22 Prozent gegenüber dem schon hervorragenden Ergebnis vom Black Friday 2017."

Wer macht mit? Eigentlich alle (komplette Liste unter www.black-friday.de/dresden). "Unsere Geschäfte werben teils uneingeschränkt mit Rabatten von zehn bis 40 Prozent auch auf reguläre Saisonware", sagt Gordon Knabe (44), Center Manager im Elbepark.

Bei Hilfiger gibt zum Beispiel 30 Prozent auf gekennzeichnete Ware. Kein Wunder, dass viele Kunden ihren gesamten Weihnachtseinkauf auf den Black Friday legen.

Knabe: "Zählen wir an einem regulären Freitag zwischen 31.000 und 35.000 Kunden, waren es beim Black Friday am 23. November 2018 genau 45.216."

Kehrseite des Schnäppchen-Freitags: "Die vorgezogenen Weihnachtseinkäufe können die Erträge der Läden in der Adventszeit schmälern", sagt René Gläser vom Handelsverband.

Superumsätze am Black Friday sind längst kein Internetphänomen mehr. Zu Gordon Knabe (44) in den Elbepark kommen fast 40 Prozent mehr Kunden zum Schnäppchenfassen.
Superumsätze am Black Friday sind längst kein Internetphänomen mehr. Zu Gordon Knabe (44) in den Elbepark kommen fast 40 Prozent mehr Kunden zum Schnäppchenfassen.  © Petra Hornig

Titelfoto: Petra Hornig

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