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Plattenbau-Explosion im Harz: Mieter tot, Frau springt aus Fenster, viele Verletzte

In einer Wohnung wurde Flüssiggas und Weltkriegsmunition gefunden

Polizei und Rettungskräfte wurden gegen 8.55 Uhr zu einer Explosion in einem Mehrfamilienhaus in Blankenburg alarmiert.

Blankenburg - In Blankenburg im Landkreis Harz hat es am Freitag eine Explosion gegeben, bei der mehrere Menschen verletzt und eine Person getötet wurden.

In einem Mehrfamilienhaus im Harz hat es eine Explosion gegeben.
In einem Mehrfamilienhaus im Harz hat es eine Explosion gegeben.

Bei einer Explosion in einem Mehrfamilienhaus in Blankenburg im Harz sind nach ersten Informationen mindestens 25 Menschen verletzt worden. Das teilte die Polizei am Freitag mit.

"Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass es noch mehr werden", sagte Polizeisprecher Uwe Becker. Zunächst war auch von möglichen Toten die Rede. Später wurde tatsächlich ein 78-jähriger Mieter der Wohnung leblos aufgefunden. Seine Frau wurde schwerstverletzt.

Polizei und Rettungskräfte sind vor Ort.

TAG24 berichtet im Liveticker

UPDATE, 17.40 Uhr: Mieter können vermutlich nicht vor Weihnachten in ihre Wohnungen

Die betroffenen Wohnblocks bleiben vermutlich für mehrere Wochen unbewohnbar. Das sagte der Geschäftsführer der Blankenburger Wohnungsgesellschaft, Thomas Kempf, am späten Freitagnachmittag.

Grund dafür seien notwendige Arbeiten an der Fernwärmeleitung. Sie müsse überprüft und instandgesetzt werden. Das könne mehrere Wochen in Anspruch nehmen. In der Zwischenzeit werden die betroffenene Hauseingänge der aneinander gereihten Plattenbauten nicht mit Wärme versorgt.

Derzeit sind den Angaben zufolge auch Wasser und Strom abgeklemmt.

UPDATE, 16.50 Uhr: Doch keine Munition gefunden - Frau sprang aus dem Fenster

Weiteres Update von der Polizei. Demnach wurde entgegen erster Meldungen doch keine Munition in der betroffenen Wohnung gefunden.

Weiterhin wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion eingeleitet. "Das zuständige Fachkommissariat der Polizeiinspektion Magdeburg hat die Ermittlungen übernommen", so ein Sprecher.

Das Gebäude werde derzeit durch Mitarbeiter des Technischen Hilfswerks (THW) abgestützt und auf seine Statik überprüft. Danach werden die Ermittlungen in der Wohnung fortgesetzt.

Weiterhin wurde bekannt, dass wegen der Rettungsmaßnahmen eine Frau und zwei Männer eine Bewohnerin auffingen, die aus dem ersten Stock in die Tiefe sprang. "Diese drei Ersthelfer sowie alle Leichtverletzten, die ambulant behandelt wurden, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden."

UPDATE, 14.50 Uhr: Ministerpräsident und Innenminister spechen Mitgefühl aus

Nach der schweren Explosion in Blankenburg mit einem Toten und mehreren Verletzten haben Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) und Innenminister Holger Stahlknecht (CDU) den Opfern ihr Mitgefühl ausgesprochen.

"Meine Anteilnahme gilt den Opfern und deren Angehörigen", teilte Stahlknecht am Freitag mit. "Ich wünsche allen Verletzten eine schnelle Genesung." Der Minister dankte den mehr als 200 Einsatzkräften am Unglücksort "für ihr schnelles und besonnenes Handeln". Die Ursache der Explosion müsse noch ermittelt werden.

Stahlknecht sagte: "Meine Gedanken sind bei den Opfern und bei ihren Angehörigen."

UPDATE, 14.06 Uhr: Bürgermeister äußert sich zu in der Wohnung gelagerten Gasflaschen

In einer Pressekonferenz am Freitagmittag teilte der Blankenburgs Bürgermeister Heiko Breithaupt (CDU) mit, dass das betroffene Mehrfamilienhaus nicht mit Gas zum Heizen versorgt wurde, sondern mit Fernwärme. Trotzdem könnte die schwere Explosion möglicherweise durch in der Wohnung gelagerte Gasflaschen ausgelöst worden sein. In der Wohnung seien neben Flüssiggasbehältern Geräte zum Heizen mit Gas gefunden worden, sagte Frank Götze von der Polizei im Harzkreis.

Kurz nach Eintreffen der Rettungskräfte hatte es geheißen, es wären 25 Personen verletzt worden. Heiko Breithaupt korrigiert die Angabe. Es sei ein Mensch schwer, ein Mensch mittelschwer und neun Menschen leicht verletzt worden. Zudem hatten sich drei Rettungskräfte Rauchvergiftungen zugezogen. Wie die Polizei berichtete, konnte der tote 78-Jährige bisher noch nicht aus dem Gebäude geborgen werden.

Der Schwerverletzte habe Brandwunden und wurde mit einem Rettungshubschrauber in das Spezialkrankenhaus Bergmannstrost in Halle geflogen. Eine Frau sei unter den Verletzten, hieß es.

UPDATE, 12.51 Uhr: Augenzeugen berichten von "großem Knall"

Nach der Explosion in Blankenburg hat eine Zeugin von einer spürbaren Erschütterung berichtet. "Ich habe in der Küche gesessen und da gab es einen großen Knall", sagte eine 63 Jahre alte Anwohnerin am Freitag in Blankenburg der Deutschen Presse-Agentur.

Ihr sei der Kugelschreiber aus der Hand gefallen. Anschließend habe sie einen Mann um Hilfe rufen gehört. Anderen Medienberichten zufolge sollen beim Eintreffen der Rettungskräfte einige Menschen bewusstlos vor dem Haus gelegen haben.

Die Stadt Blankenburg hat nach der Explosion ein Telefon für Bürger eingerichtet. Es ist unter der 039443142 erreichbar.

Die Verletzten wurden in umliegende Krankenhäuser verbracht.
Die Verletzten wurden in umliegende Krankenhäuser verbracht.

UPDATE, 12.21 Uhr: Polizei findet Flüssiggas und Weltkriegsmunition

Wie die dpa berichtet, hat die Polizei Flüssiggas und Weltkriegsmunition gefunden. Beides befand sich den Angaben nach in der Wohnung des 78 Jahre alten Mieters, in der die Explosion nach ersten Erkenntnissen ausgebrochen war. "Derzeitigen Erkenntnissen zufolge wurde die Explosion durch Flüssiggas ausgelöst", hieß es von der Polizei am Freitag. Wie das genau geschah, war zunächst unklar.

Außerdem sollen bei der Explosion weniger Menschen verletzt worden sein als zunächst angenommen. Wie ein Polizeisprecher am Freitag vor Ort sagte, wurden 15 Menschen verletzt, einige von ihnen schwer. Darunter seien vier Beamte mit Rauchvergiftung. Der 78-Jährige, in dessen Wohnung die Explosion am Morgen ausbrach, wurde tot aufgefunden. Zunächst war die Polizei von rund 25 Verletzten ausgegangen.

Die vermisste Person ist mittlerweile wieder aufgefunden worden.

UPDATE, 11.37 Uhr: Statik des Hauses muss überprüft werden

Wie die Polizei im Harz mitteilte, könnte es sich bei dem Toten um den Mieter der Wohnung handeln, in der er gefunden wurde. Ersten Erkenntnissen nach kann nicht ausgeschlossen werden, dass das Unglück durch eine Gasexplosion ausgelöst wurde.

Am Freitag noch soll die Statik des fünfgeschossigen Hauses überprüft werden. Durch die Druckwelle der Explosion hätten sich die Platten in dem Neubaublock verschoben, so ein Experte gegenüber der dpa.

Die Evakuierung von rund 100 Kindern auf einer naheliegenden Tagesstätte verlief erfolgreich. Niemand weiteres wurde verletzt.

Fachkräfte werden noch am Freitag die Statik des Neubaublocks überprüfen.
Fachkräfte werden noch am Freitag die Statik des Neubaublocks überprüfen.

UPDATE, 11.12: Rettungskräfte suchen nach vermisster Person

Aktuell sind die Rettungskräfte auf der Suche nach einer vermissten Person im Inneren des Mehrfamilienhauses, in dem die Explosion stattgefunden hat. Die Verletzten wurden mittlerweile in Krankenhäuser in der Umgebung verbracht.

Ob es sich bei dem Toten, der ebenfalls in einer der Wohnungen gefunden worden war, um einen Mann oder eine Frau handelt, ist noch nicht bekannt.

Die Feuerwehr löscht Brandreste am Mehrfamilienhaus ab.
Die Feuerwehr löscht Brandreste am Mehrfamilienhaus ab.
Durch die Druckwelle der Explosion wurde sogar umstehende Autos beschädigt.
Durch die Druckwelle der Explosion wurde sogar umstehende Autos beschädigt.

UPDATE, 10.44 Uhr: Polizei bestätigt: Ein Toter bei Explosion

Laut der dpa steht mittlerweile fest, dass es bei der Explosion in dem Mehrfamilienhaus mindestens einen Toten gegeben hat. Das hat ein Polizeisprecher bestätigt.

Der Bereich um den Ort des Geschehens wurde weitläufig abgesperrt.

UPDATE, 10.21 Uhr: Bewohner, Kita und Schule evakuiert

Wie die Polizei in Magdeburg mitteilte, werden aktuell noch Bewohner des Hauses in der Berthold-Brecht-Straße evakuiert. Auch Kinder und Jugendliche aus einer benachbarten Schule und Kita wurden in andere Einrichtungen untergebracht. Ein Einsatzstab wurde bereits eingerichtet.

Zur Ursache für die Explosion in dem Mehrfamilienhaus gab es zunächst keine Angaben.

Auch zur Schwere der Verletzungen der Menschen konnte die Polizei noch keine Aussagen machen, so die Deutsche Presseagentur.

In Blankenburg im Landkreis Harz hat es eine Explosion gegeben.
In Blankenburg im Landkreis Harz hat es eine Explosion gegeben.

Fotos: Screenshot Google Maps, Polizei Harz, News5, Matthias Bein/dpa-Zentralbild/dpa

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