Was hat es mit dieser riesigen Blase am Willy-Brandt-Platz auf sich?

Die riesige Blase des Jüdischen Museums steht im Kontrast zu den kantigen Türmen rund um den Willy-Brandt-Platz
Die riesige Blase des Jüdischen Museums steht im Kontrast zu den kantigen Türmen rund um den Willy-Brandt-Platz  © TAG24/Florian Gürtler

Frankfurt am Main - Eine riesige, durchsichtige Blase beherrscht vom 7. bis zum 17. September die Kulisse des Willy-Brandt-Platzes in der Frankfurter Innenstadt. Bei dem temporären Bau handelt es sich um eine Ausstellungs- und Veranstaltungsfläche des Jüdischen Museums.

Die transparente Blase, die jeden Morgen aufs Neue aufgeblasen wird und nachts wieder in sich zusammenfällt, hat eine ganz klare Bedeutung: Sie thematisiert die Fragilität und die Pluralität einer religiösen Minderheit in einem begrenzten Lebensraum. Dabei steht insbesondere die jüdischen Gesellschaft im Vordergrund.

Tagsüber können Besucher die aktuelle Ausstellung besuchen. Ausgewählte Gegenstände, interaktive Elemente, Raumpläne und dreidimensionaler Modelle schaffen einen Einblick in die Thematik.

Abends verwandelt sich die Blase in eine Plattform für jüdische Gegenwartskultur. Mitten im Stadtraum finden Lesungen, Filmvorführungen, Konzerte und Diskussionen statt.

Der Eintritt tagsüber ist meistens kostenfrei, für Abendveranstaltungen wird ein Eintrittspreis erhoben.


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