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Werden hier Hunde gequält? Anzeige gegen Zuchtbetrieb mitten in Deutschland

Zuchtbetrieb in Bleicherode sorgt für Unruhe

Ein Zuchtbetrieb in Bleicherode sorgt für Aufruhr: Die Tierhalterin lässt Schafe im Kot stehen sowie Hunde teilweise verletzt und Kaninchen getrennt leben.

Von Max Patzig

Bleicherode (Landkreis Nordhausen) - Die Tierschutzorganisation PETA erhebt schwere Anschuldigen gegen einen Hundezuchtbetrieb in einem Thüringer Schrebergarten.

Anwohner von Bleichrode machten mit Bannern auf die Tierquäler aufmerksam.
Anwohner von Bleichrode machten mit Bannern auf die Tierquäler aufmerksam.

Schon lange soll eine Züchterin aus Bleicherode im Thüringer Landkreis Nordhausen viele verschiedene Tiere unter unwürdigen Bedingungen halten, teilte die Tierschutzorganisation PETA am Montag mit.

Aufmerksam wurden die Tierschützer durch eine Tippgeberin im August dieses Jahres. Umgehend fuhren PETA-Aktivisten nach Bleicherode und schauten sich auf dem Gelände der Hundezüchterin um, die auch Hühner, Schafe und andere Kleintiere hält.

Vor Ort fanden sie sieben Hunde, die alle in kleinen Käfigen isoliert lebten. Sie haben deshalb verschiedene Verletzungen und Verhaltensstörungen. Die Schafe standen mehrere Zentimeter hoch in Kot und Urin.

Das Veterinäramt Nordhausen wurde umgehend informiert und stattete der Frau einen Besuch ab. Dabei wurde ein umfangreicher Maßnahmenkatalog beschlossen, der nun umgesetzt werden muss.

So ging es auf dem Tierquäler-Hof zu

Ein Hund leidet an einer chronischen Augenentzündung. Es ist ganz rot.
Ein Hund leidet an einer chronischen Augenentzündung. Es ist ganz rot.

Festgestellt wurde bei der Begehung in Bleicherode von PETA so einiges:

  • Die Hunde lebten in zu kleinen Zwingern
  • Das Fell der Hunde war verfilzt und von Urin überzogen
  • Die Krallen der Hunde waren zu lang
  • Einige Hunde benötigten dringend medizinische Hilfe
  • Ausreichend Auslauf und Sozialkontakte erhielten die Hunde nicht
  • Die Schafe standen in ihrem eigenen Urin und Kot
  • Auf dem Grundstück befanden sich zahlreiche Tierkadaver und -Knochen
  • Die Hufe der Schafe waren in einem katastrophalen Zustand, einige Tiere lahmten aufgrund von Schmerzen in den Beinen und Gelenken
  • Die Hühner verloren ihre Federn aus Krankheitsgründen
  • Die Kaninchen lebten einzeln in zu kleinen Käfigen und bekamen weder Nahrung noch Wasser
So führte es eine PETA-Mitteilung aus. Die Aktivisten sollen von der Frau wegen Hausfriedensbruchs angezeigt worden sein. Das Verfahren wurde jedoch schon eingestellt, da die Aktivisten mit ihrer Ortsbegehung schlimmere Vergehen aufdeckten.

Das will das Veterinäramt nun durchsetzen

Die Schafe standen im eigenen Kot und Urin.
Die Schafe standen im eigenen Kot und Urin.

Das zuständige Veterinäramt in Nordhausen konnte demnach auch wenige Tage nach der Meldung noch die Punkte nachvollziehen. "Die Tierhaltung war in vielen Punkten tierschutzwidrig, so dass wir Auflagen erteilten", antwortete das Amt den Tierschützern.

Jetzt muss die Tierhalterin reagieren und einiges in dem Schrebergarten, den sie als Lebensraum für die Tiere verwendet, verändern.

"Zu den Auflagen gehörten das Beräumen des Grundstücks von Verletzungsgefahren für die Tiere", teilte das Veterinäramt mit. Damit meint es viele verschiedene Glas- und Tonscherben, die auf dem Hof liegen. Aber auch Metallteile und Stricke müssen beseitigt werden.

Weiterhin sollen die Klauen der Schafe besser gepflegt werden. Sie müssen auch vorerst außerhalb ihres Stalles untergebracht werden, da die Zustände dort nicht dem Tierschutz entsprechen.

Die Halterin der Tiere habe sich gegenüber den Amtsmitarbeitern kooperativ gezeigt und die Schafe direkt einer anderen Herde zugeführt. Nun haben sie viel Auslauf und einen sauberen Stall. Im Januar sollen die Vierbeiner aber zurückkommen, bis dahin muss der eigene Stall auf Vordermann gebracht sein.

Die Hundezwinger waren ebenfalls nicht artgerecht.
Die Hundezwinger waren ebenfalls nicht artgerecht.

Das Veterinäramt bemängelte zudem die Einzelhaltung der Kaninchen und Hunde. Die Langohren sollen deshalb in Grüppchen untergebracht werden. Die Hunde müssen mehr Auslauf bekommen sowie Kontakt zu einer Betreuungsperson aufbauen, die sich auch um die Tiere kümmert und in veränderten Zwingern leben. Sie sollen ebenfalls mehr Wasser erhalten.

Das Amt steht nun eigenen Angaben nach in einem engen Austausch mit der Tierhalterin. Sie soll regelmäßig angemeldet und unangemeldet überprüft werden. Die Veränderungen auf dem Hof werden angeblich akribisch vom Amt verfolgt.

"Weitere Verbesserungen der Tierhaltung sind angestrebt, die Tierhalterin erhält Unterstützung dabei", schließt die Mitteilung des Veterinäramtes ab.

Der Tierschutzorganisation PETA reicht das aber noch nicht.

PETA fordert Haltungsverbot

Die Hufe der Schafe sind in einem schlimmen Zustand.
Die Hufe der Schafe sind in einem schlimmen Zustand.

Die Tierschützer starteten eine Online-Petition, um ein Haltungsverbot gegen die Frau, die so sorglos mit den Tieren umgeht, zu erwirken.

10.000 Unterschriften will PETA damit sammeln und sie dann dem Veterinäramt vorlegen. Nach zwei Tagen stand die Petition bereits bei 6500 geleisteten Unterschriften.

Damit soll nicht nur das Haltungsverbot realisiert, sondern auch für eine schnellstmögliche Beschlagnahmung der Tiere gekämpft werden.

Die ergriffenen Maßnahmen des Amts sollen ungenügend sein und den Tieren nicht viel bringen.

Tierschützer beobachten die Frau deshalb nun sehr genau. Nachdem ein Fernsehbeitrag zu den miserablen Lebensbedingungen auf VOX ausgestrahlt wurde, soll im ganzen Ort Unruhe ausgebrochen sein.

Anwohner befestigten sofort Plakate an dem Zaun zum Grundstück, auf dem die Tiere gehalten werden. "Hier werden Tiere gequält. Bitte helft!", ist dort zu lesen. Aber auch "!Tierquäler!" und "Härtere Strafen für Tierquäler" schrieben die Nachbarn der Frau auf Banner.

PETA-Aktivisten konnten ebenso sehen, wie die Frau drei Hunde in einer Nacht-und-Nebel-Aktion (in der Nacht zu Montag) wegschaffte. Warum sie dies tat, ist derzeit unklar.

Hundezuchtverband ist alarmiert

Die Frau, die reinrassige Hunde züchtet und sich selbst als "liebevolle Züchterin von nebenan" auf ihrer Internetseite präsentiert, soll außerdem sehr engagiert in einem Hundezuchtverband sein. PETA informierte diesen über die Missstände und konfrontierte die Entscheidungsträger des Verbands mit dem vor Ort gedrehten Videomaterial.

Der deutschlandweit tätige Hundezuchtclub für Landseer und Neufundländer entschied deshalb, die Zusammenarbeit mit der Frau zum Jahresende einzustellen. "Der Zuchtverband wird sich Ende des Jahres von der Frau, die als Wertungsrichterin aktiv ist, trennen", teilt PETA den Erfolg mit. TAG24 bleibt dran!

Die chronische Augenerkrankung soll behandelt werden, sobald sie wieder auftritt.
Die chronische Augenerkrankung soll behandelt werden, sobald sie wieder auftritt.
Anwohner machen auf die Missstände mit Bannern aufmerksam.
Anwohner machen auf die Missstände mit Bannern aufmerksam.
Die Nachbarn fordern nun härtere Strafen für die Tierquäler.
Die Nachbarn fordern nun härtere Strafen für die Tierquäler.

Fotos: PETA Deutschland e.V.

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