Bombe in Köln-Mülheim entdeckt: Entschärfung erfolgreich!

Köln – Die neue Woche beginnt mal wieder mit dem Fund einer Weltkriegsbombe in Köln. Der Blindgänger im Stadtteil Mülheim soll noch an diesem Montag entschärft werden.

Auf einer Baustelle in Köln-Mülheim wurde eine Weltkriegsbombe entdeckt (Symbolbild).
Auf einer Baustelle in Köln-Mülheim wurde eine Weltkriegsbombe entdeckt (Symbolbild).  © DPA

Gefunden wurde die Bombe am Montagmorgen bei Sondierungsarbeiten auf dem ehemaligen KHD-Parkplatz an der Grünstraße.

Nach Angaben der Stadt Köln handelt es sich bei dem Blindgänger um eine amerikanische Fünf-Zentner-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg mit Kopf- und Heckzünder.

Nach Begutachtung durch den Kampfmittelräumdienst wurde beschlossen, dass die Bombe an diesem Montag entschärft werden soll. Der Zeitpunkt für die Entschärfung steht noch nicht fest.

Zunächst wurde ein vorläufiger Gefahrenradius von 300 Metern eingerichtet. Das Ordnungsamt befindet sich bereits vor Ort.

Über den endgültigen Evakuierungsbereich und weitere Maßnahmen wird die Stadt noch informieren.

Update, 16.08 Uhr: Bombe erfolgreich entschärft

Wie die Stadt Köln mitteilte, konnten die Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes den Blindgänger erfolgreich entschärfen. Damit können Anwohner der betroffenen Evakuierung wieder zurück in ihre Häuser und Wohnungen, so die Stadt Köln. Die Verkehrssperrungen sollen aufgehoben werden.

Update, 15.58 Uhr: Viele Helfer im Einsatz

Der Einsatz rund um die Entschärfung des Blindgänger fordert viel Personal. Der Ordnungsdienst ist mit 61 Kräften im Einsatz, die Feuerwehr mit vier, die Hilfsorganisationen mit 35 und die Polizei mit 17 Bediensteten, teilte die Stadt Köln am Nachmittag mit.

Insgesamt mussten die Helfer wegen des Blindgängers 25 Krankentransporte durchführen. Im Aufenthaltsraum im Bezirksrathaus Mülheim, Wiener Platz 2a, 51065 Köln, befinden sich 21 Personen, hieß es.

Update, 15.53 Uhr: Freigabe zur Entschärfung

Nach Angaben der Stadt Köln wurde dem Kampfmittelbeseitigungsdienst die Freigabe zur Entschärfung der Weltkriegsbombe erteilt. Noch ist die Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg in Köln-Mülheim nicht entschärft.

Update, 14.12 Uhr: Straßensperren wegen Blindgänger in Köln-Mülheim

Nach dem Fund einer Weltkriegsbombe auf dem ehemaligen KHD-Parkplatz an der Grünstraße in Mülheim werden aktuell Straßensperren von der Polizei eingezogen, teilte die Stadt Köln mit. Auch der Bergische Ring ist gesperrt.

Der Kindergarten an der Ecke Schleiermacher- und Danzierstraße sollte bis 14 Uhr evakuiert werden. Die Grundschule Horststraße schloss wie üblich um 13.30 Uhr.

Eine Anlaufstelle für Evakuierte gibt es im Saal der Volkshochschule im Bezirksrathaus Mülheim, Wiener Platz 2a, 51065 Köln.

Die KVB-Linie 4 fährt noch weiterhin, hält aber nicht mehr an der Haltestelle Grünstraße. Die Buslinie 150 fährt ohne Fahrgäste durch den Evakuierungsbereich, die Linie 155 fährt derzeit nicht mehr.

Update, 13.19 Uhr: 2.000 Anwohner betroffen

Von der Evakuierung sind 2000 Anwohner betroffen. Im Umfeld der Bombe befinden sich auch ein Kindergarten und eine Schule. Während der Kindergarten an der Ecke Schleiermacherstraße/Danzierstraße bis 14 Uhr geräumt werden soll, wird die Schule an der Horststraße ihren Betrieb wie geplant um 13.30 Uhr beenden.

Die Vorbereitungen für die Entschärfung haben auch Auswirkungen auf die öffentlichen Verkehrsmittel. Die KVB-Bahnen der Linie 4 stoppen nicht mehr an der Haltestelle "Grünstraße". Die Buslinie 155 fährt derzeit nicht mehr, die 150 ist zwar noch unterwegs, aber im betroffenen Evakuierungsbereich nur ohne Fahrgäste.

Für betroffene Anwohner wurde eine Anlaufstelle im Saal der Volkshochschule im Bezirksrathaus Mülheim eingerichtet (Wiener Platz 2a, 51065 Köln).

Viele Bombenfunde in Köln

Auch 74 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs werden in Köln immer noch Bomben-Blindgänger entdeckt (TAG24 berichtete). Aufgrund der erhöhten Bautätigkeit wurden zuletzt verhältnismäßig viele Bomben entdeckt.

In den meisten Fällen können die Blindgänger entschärft werden, in manchen Fällen ist aber auch eine kontrollierte Sprengung notwendig.

Titelfoto: DPA

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