Mieser Blitzer zockt über 400.000 Autofahrer ab

Über 400.000 Fahrer wurden Opfer der Blitzer-Abzocke.
Über 400.000 Fahrer wurden Opfer der Blitzer-Abzocke.

Köln - Fiese Blitzer-Panne auf der Autobahn A3 bei Köln! Über 400.000 Fahrer rasten in den Blitzer und wurden abkassiert. Zu unrecht, wie jetzt rauskommt.

Wie die "Bild"-Zeitung berichtete, haben die Behörden schlichtweg vergessen, die richtigen Geschwindigkeits-Schilder aufzustellen.

Zunächst wurde vor einer Lärmschutz-Baustelle die Geschwindigkeit von 120 auf 80 reduziert, das erlaubte Tempo in der Baustelle lag bei 60 km/h. Laut Straßenverkehrsordnung gilt nach der Baustelle also wieder 80. Aber Fehlanzeige.

Weil die Behörden nach der Baustelle vergessen hatten ein Tempo-60-Schild aufzustellen, wurden im vergangenen Jahr massenweise Autofahrer geblitzt.

Laut Angaben der "Bild"-Zeitung waren das rund 450.000 Betroffene, die zwischen März und Dezember 2016 in die Radarkontrolle rasten. Die Stadt Köln soll so Schätzungen zufolge rund acht Millionen Euro eingenommen haben.

Neben Geldstrafen kassierten einige der Opfer sogar Punkte oder Fahrverbot. Einsicht sucht man bei der Stadt aber vergebens: "Eine Rück­zah­lung der Ver­war­nungs- und Buß­gel­der ist auch an­ge­sichts des zu er­war­ten­den au­ßer­or­dent­lich hohen Ver­wal­tungs­auf­wan­des... nicht vor­ge­se­hen", heißt es.

Mittlerweile wurde der Blitzer neu eingestellt. Das Tempo-Limit wurde durch den Fortschritt der Baustelle mittlerweile sogar wieder erhöht.


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