Kurios! Deswegen bleibt dieser Blitzer wohl für immer pink

Jena/Erfurt - Seit Wochen scheint sich in Thüringen ein Serientäter herumzutreiben, dem immer wieder Blitzer zum Opfer fallen. In einem Fall wurde das aber zum kuriosen Hilfsmittel.

Knallpink steht der Blitzer in Jena.
Knallpink steht der Blitzer in Jena.

Begonnen hatte die Serie der pinken Blitzer Anfang April in Kunitz, einem Ortsteil von Jena. In einer 30er-Zone an einer Bushaltestelle steht der Panzer-Blitzer, der über Nacht komplett pink angesprüht wurde. (TAG24 berichtete)

Die Stadt ließ das Fenster des Blitzers reinigen, wollte eigentlich einen neues Model aufstellen lassen - doch das hat man sich jetzt nochmal anders überlegt!

Denn schon einen Tag nachdem der Blitzer knallpink am Straßenrand stand, war zu beobachten, dass viele Autofahrer langsamer fuhren, um Fotos von dem ungewöhnlichen Anblick zu machen.

Teilweise hielten sie sogar mitten auf der Straße an. Die Stadt teilt nun mit: Seitdem der Blitzer pink ist, fahren die Autofahrer hier grundsätzlich viel langsamer, es gebe deutlich weniger Raser.

Also wird das pinke Ungetüm bis auf weiteres wohl in Kunitz stehen bleiben. In den Elf (!) anderen Fällen in denen Blitzer besprüht wurden, hat nun die Polizei die Suche nach dem Täter aufgenommen, so die Bild. Man versuche DNA-Spuren an den beschmutzten Radarfallen zu finden und so die Täter zu finden.

Sollten die Verantwortlichen geschnappt werden, dürfen sie sich auf eine hohe Rechnung freuen. Denn alleine in Erfurt mussten acht Blitzer von einer Spezialfirma gereinigt werden und das ist nicht billig. Die Kosten dafür werde man den Tätern in Rechnung stellen, so Sicherheitsdezernent Andreas Horn.

Die Polizei wird die Spuren an den Blitzer auch von Graffiti-Experten untersuchen lassen, hoffe darauf, dass es Ähnlichkeiten zu anderen Graffiti gibt. Zudem werden Zeugen gebeten sich unter 0361/78400 bei der Polizei zu melden.

Auch an der B7 bei Weimar haben die Täter zugeschlagen.
Auch an der B7 bei Weimar haben die Täter zugeschlagen.  © Thüringen112/Johannes Krey

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