Staatsregierung startet Blockchain-Kooperation!

München - Die Staatsregierung will in einem High-Tech-Projekt gemeinsam mit der Wirtschaft die fälschungssichere Verifikation von Dokumenten testen.

Bayerns Staatsministerin für Digitales, Judith Gerlach (r., CSU), will auf die Blockchain-Technologie setzen.
Bayerns Staatsministerin für Digitales, Judith Gerlach (r., CSU), will auf die Blockchain-Technologie setzen.  © Peter Kneffel_dpa

Grundlage ist die Blockchain-Technologie. Blockchains sind große Datenbanken, die dezentral auf viele Rechner verteilt sind, jeder Teilnehmer hat im Prinzip die gleichen Zugriffsrechte.

Um Dokumente zu manipulieren, müssten dann sämtliche Rechner gleichzeitig attackiert werden, was als äußerst schwierig gilt. Digitalministerin Judith Gerlach (CSU) will das Projekt am Mittwoch gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer München und Oberbayern vorstellen.

Hauptanwendungsgebiet der Blockchain-Technologie ist bislang die Finanzwelt. So basieren Kryptowährungen wie Bitcoin auf Blockchain.

Ein Nachteil der Anwendung im großen Stil ist der immense Bedarf an Rechnerkapazität und Strom.

In China wollten die Behörden daher wegen des immensen Stromverbrauchs zwischenzeitlich den Betrieb der dortigen riesigen Kryptowährungs-Rechenzentren einschränken. Nach jüngsten Berichten wurde das aber nicht umgesetzt.

Digitalministerin Judith Gerlach (CSU) testet die als sehr fälschungssicher geltende Variante von Daten-Verifikation.
Digitalministerin Judith Gerlach (CSU) testet die als sehr fälschungssicher geltende Variante von Daten-Verifikation.  © Peter Kneffel/dpa

Titelfoto: Peter Kneffel/dpa

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