Blogger erfindet Terroranschlag und bekommt saftige Strafe: So absurd ist seine Reaktion

Mannheim - Im März 2018 hat ein Blogger einen grauenhaften Terroranschlag erfunden (TAG24 berichtete), nun wurde er zu 12.000 Euro Strafe verurteilt.

Der Blogger erfand einen Terroranschlag
Der Blogger erfand einen Terroranschlag  © DPA

Zudem rügte ihn der deutsche Presserat, der ihm vorwarf, den Ruf der Medien geschadet zu haben.

"Massiver Terroranschlag in Mannheim" schrieb damals der Blogger Hardy Prothmann. Er erfand 136 Tote und 237 Verletzte im Zuge des Anschlags.

Das brisante an der Geschichte abgesehen von der Schlagzeile war, dass weitere Informationen hinter einer Bezahlschranke verborgen waren.

Jeder Nutzer hätte also erst blechen müssen, bevor er den Bericht über den angeblichen Terroranschlag hätte lesen können.

Nun wurde Prothmann zu einer saftigen Geldstrafe von über 12.000 Euro verurteilt, doch dieser akzeptiert die hohe Strafe nicht: Es sei ein Unding, dass alle Artikel bis zum Ende kostenlos sein müssen, nur damit sich die Leute nicht erschrecken, wird er in der Süddeutschen Zeitung zitiert.

Was er generell mit dieser fahrlässigen Aktion erreichen wollte?

Er wollte ein Bewusstsein für mangelhafte Medienkompetenz und Terrorgefahr in Deutschland schaffen.

Der Blogger wurde zu einer Geldstrafe von 12.000 Euro verurteilt, doch akzeptiert diese nicht. (Symbolbild)
Der Blogger wurde zu einer Geldstrafe von 12.000 Euro verurteilt, doch akzeptiert diese nicht. (Symbolbild)  © 123RF

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