Polizei greift blutverschmierte Männer auf

Die Bundespolizisten griffen am Bahnhof blutverschmierte Afghanen auf.
Die Bundespolizisten griffen am Bahnhof blutverschmierte Afghanen auf.  © DPA/Symbolbild

Eisfeld - Als am Samstag zwei Afghanen über den Bahnhof in Eisfeld (Landkreis Hildburghausen) schlenderten, zogen sie unfreiwillig die Aufmerksamkeit der Bundespolizei auf sich.

Grund: Die beiden 51 und 55 Jahre Männer waren am ganzen Körper blutverschmiert. In der Pressemitteilung der Bundespolizei hieß es dazu: "Aufgefallen waren die Männer, weil sie noch an Händen, Armen, Gesicht und Kleidung mit Blut beschmiert waren." Daraufhin kontrollierten zwei Beamte sie und ihre Einkaufstüten, die sie bei sich trugen.

Danach ergab sich auch der Grund für das angsteinflößende Auftreten. Er war durchaus tierischer Natur, so die Bundespolizei:

Die Männer waren mit sechs weiteren Landsleuten beim örtlichen Schäfer gewesen, hatten dort frisch geschlachtete Tiere gekauft und trugen sie in ihren Tüten nach Hause.

Und warum waren die Afghanen nun so blutüberströmt? "Dass sie beim Schlachten mit geholfen hatten, erklärte das blutverschmierte Äußere der Männer", teilte die Bundespolizei mit.

Ende gut, alles gut. Die Männer durften mit ihren frisch verpackten Schafen weiterziehen.


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