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So gefährlich ist die Volkskrankheit Nummer 1

Sie sind nicht ansteckend, sie kommen schleichend, verstecken sich oft viele Jahre im Körper. Doch wenn sie ausbrechen, können ihre Folgen ein Leben für immer verändern - die großen Volkskrankheiten. Neue Serie in der MOPO.

Sachsen - Sie sind nicht ansteckend, sie kommen schleichend, verstecken sich oft viele Jahre im Körper. Doch wenn sie ausbrechen, können ihre Folgen ein Leben für immer verändern - die großen Volkskrankheiten. In dieser neuen Serie erklärt MOPO24 die gefährlichsten unserer Zeit.

Aber auch, wie geholfen werden kann, was wir durch eine ausgewogene Lebensweise oder Vorsorge selbst dafür tun können, ein langes und gesundes Leben zu führen.

TEIL 1: Bluthochdruck/Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Ärztliche Betreuung ist entscheidend: Hypertonie-Patientin Ruth (82) bei ihrer stationären Behandlung in der Klinik.
Ärztliche Betreuung ist entscheidend: Hypertonie-Patientin Ruth (82) bei ihrer stationären Behandlung in der Klinik.

Dresden - Die heute 82-jährige Ruth arbeitete Jahrzehnte lang als Serviererin. Im Laufe eines Arbeitstages legte sie über 20 Kilometer zurück, war fit und ohne größere Beschwerden.

Als sie mit Anfang 60 in Rente ging, nahm ihre tägliche Bewegung bedeutend ab, ihre Essgewohnheiten änderten sich aber nicht. Mit 70 wurde bei ihr hoher Blutdruck diagnostiziert.

„Das ist ein typisches Beispiel dafür, wie mit dem Alter, mit Reduzierung der täglichen Fitness und daraus resultierender Gewichtszunahme auch das Risiko steigt, an Hypertonie zu erkranken“, erklärt Prof. Dr. med. habil. Gregor Simonis (46), Gesellschafter und Ärztlicher Leiter der Kardiologischen Ambulanz in der Praxisklinik Herz und Gefäße in Dresden.

„Bei Männern beginnt die Gefahr häufig bereits in den Vierzigern, bei Frauen steigt das Risiko ab Mitte 50 - wenn die Wechseljahre vorbei sind -, Bluthochdruck zu bekommen“, ergänzt der Facharzt für Innere Medizin, und Kardiologie und Intensivmedizin.

In Deutschland zählt die Hypertonie zu den häufigsten Diagnosen, etwa jeder vierte Bundesbürger ist betroffen, bei den über 65-Jährigen jeder zweite. Laut Definition handelt es sich um eine Erkrankung des Gefäßsystems, bei der die Blutdruckwerte dauerhaft zu hoch sind.

Warum ist hoher Blutdruck so gefährlich?

Prof. Gregor Simonis (46) an einem Echokardiographiegerät. Es zeigt ein Herz im Ultraschallbild, mit dem Pumpleistung und Klappenfunktion analysiert werden.
Prof. Gregor Simonis (46) an einem Echokardiographiegerät. Es zeigt ein Herz im Ultraschallbild, mit dem Pumpleistung und Klappenfunktion analysiert werden.

„Bei den meisten Betroffenen sind keine organischen Ursachen erkennbar. Man geht von Umständen wie erblich bedingten Faktoren und persönlichem Lebensstil aus, die die Hypertonie begünstigen.

Nur in etwa drei bis fünf Prozent der Fälle gibt es behandelbare Gründe - beispielsweise Hormonstörungen oder Gefäßanomalien“, so der Dresdner Kardiologe. Im Laufe der Jahre werden dadurch wichtige Organe wie Herz, Nieren, Gehirn und Blutgefäße geschädigt.

„Wenn wir nichts tun, kann die Hypertonie zu lebensbedrohlichen Krankheiten wie Schlaganfall, Herzinfarkt und Herzschwäche führen - oder, wie ich sie nenne, den Gefäß-Katastrophen“, erklärt Prof. Simonis.

Allein 2013 sind in Deutschland laut Statistischem Bundesamt 354.493 Menschen einer Herz-Kreislauferkrankung zum Opfer gefallen. In Sachsen starben von 100.000 Einwohnern 94 an Infarkt - der dritthöchste Wert in Deutschland (nach Brandenburg und Sachsen-Anhalt).

Wie wird heute Hypertonie behandelt?

Strampeln gegen den Infarkt: Experten empfehlen, drei bis vier Mal pro Woche je 30 Minuten zu radeln.
Strampeln gegen den Infarkt: Experten empfehlen, drei bis vier Mal pro Woche je 30 Minuten zu radeln.

„Eine hohe Zahl der Betroffenen wird ineffektiv behandelt. Man muss die Ursachen herausfinden und die Begleitumstände - wie Bewegungsmangel, Rauchen, Alkoholgenuss und unerkannten oder erkannten Diabetes - beeinflussen“, so der Herz-Spezialist.

Als Erstes versucht man eine nichtmedikamentöse Therapie: „Der Patient muss auf Nikotin verzichten, auf gesunde, salzarme Ernährung mit wenig rotem Fleisch umstellen, Normalgewicht anstreben - Patient 60 Jahre alt und 185 Zentimeter groß sollte nicht mehr als 89 Kilo wiegen - und regelmäßig Sport treiben.

Drei bis vier Mal pro Woche eine halbe Stunde Fahrrad fahren, 1.000 Meter schwimmen oder schnell spazieren gehen“, erklärt der Kardiologe.

Hat ein Hypertoniker nach drei Monaten keine unbedenklichen Werte erreicht, oder sind die Werte von vorneherein sehr hoch, sind in aller Regel Medikamente zur Blutdrucksenkung notwendig.

Herzinfarkt durch Vorsorge verhindern

AOK-Experte Andreas Winkler (59).
AOK-Experte Andreas Winkler (59).

Jährlich erleiden rund 300.000 Deutsche einen Herzinfarkt, laut Deutscher Herzstiftung sterben mehr als 170.000 an den Folgen. Grund: Ein Rettungswagen wird zu spät gerufen oder die Zeit zwischen Infarkt und Krankenhausbehandlung ist zu lang (im Schnitt rund 190 Minuten).

Um dem und anderen Herzerkrankungen vorzubeugen, bietet die AOK PLUS Vorsorge-Programme an. „Patienten, die an verengten Herzkranzgefäßen leiden oder einen Herzinfarkt hatten, ist das Behandlungsprogramm „AOK Curaplan Koronare Herzkrankheit“ zu empfehlen“, sagt AOK-Experte Andreas Winkler (59).

„Beim Hausarzt schreibt man sich fürs Programm ein und wird nach Therapie-Empfehlungen, die von einem Expertengremium erarbeitet wurden, betreut.“ Für den Erfolg ist auch die Mitarbeit des Patienten wichtig - Verzicht auf Tabak, moderater Alkoholkonsum und regelmäßige Bewegung.

„Seit 2005 bietet die AOK PLUS für Patienten mit einer Herz-Kreislauferkrankung das Programm „Cardio-Integral“ - eine Verzahnung der haus- und fachärztlichen sowie der stationären Versorgung in der medizinischen und medikamentösen Behandlung“, erklärt der AOKBeratungsarzt.

Damit sollen ein Herz- oder ein Wiederholungsinfarkt verhindert, krankheitsbedingte Beschwerden reduziert und die Lebensqualität der Versicherten verbessert werden. „In Sachsen betreuen mittlerweile über 1.240 Hausärzte, 96 Kardiologen und fünf Partner für invasive Diagnostik und Eingriffe mehr als 70.000 Patienten im Rahmen des Vertrags“, so der AOK-Experte.

So misst man richtig Blutdruck

Menschen mit diagnostiziertem Bluthochdruck sollten vor dem Messen im Sitzen drei bis fünf Minuten körperliche Ruhe einhalten.

Außerdem gilt der Hinweis, vorher keinen Kaffee oder Alkohol zu trinken.

Zudem sollte die Messung immer an einem festgelegten Tag in der Woche, drei Mal zu festen Zeiten - morgens, mittags und abends - durchgeführt werden.

Fotos: Maik Börner/PR/dpa/imago/Andreas Weihs

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