So macht Ihr in Berlin die besten Aufnahmen vom Jahrhundert-Blutmond

Berlin - Auch Berliner können sich am Freitagabend über eine besonderes Spektakel freuen. Die längste totale Mondfinsternis des Jahrhunderts steht bevor. Der sogenannten Blutmond ist dann auch über der Hauptstadt gut zu erkennen.

Ob der Blutmond ähnlich spektakulär wird, wie hier in Griechenland?
Ob der Blutmond ähnlich spektakulär wird, wie hier in Griechenland?  © DPA

Doch nicht nur das: Neben dem Mond wird auch der Planet Mars besonders gut zu sehen sein.

Bei dem Spektakel wollen Instagramer und Co. besonders schöne Bilder machen. Fotografen brauchen dafür drei Dinge:

Eine System- oder Spiegelreflexkamera mit Teleobjektiv, ein Stativ und den richtigen Standort. "Man braucht freie Sicht auf den Süd-Ost-Horizont", sagt Ulrich Köhler vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR).

Damit der Mond auch schön groß das Bild bestimmt, braucht es ein Teleobjektiv. "200 Millimeter sind gut, 400 sind besser", sagt Köhler. "Sonst ist man hinterher enttäuscht, wie klein der Mond ist." Damit nichts verwackelt, nimmt man entweder ein Stativ oder eine feste Unterlage für die Kamera. Wichtig ist, die Empfindlichkeit der Kamera nicht zu hoch zu stellen, sonst verrauschen die Bilder leicht.

Gerade in einer Stadt wie Berliner können allerdings Häuser oder Bäume im Weg stehen. Am besten wäre ein erhöhter Punkt. In Kreuzberg bietet sich zum Beispiel der Kreuzberg an. Auf dem Tempelhofer Feld ist zwar nicht für seine Höhe bekannt, dafür findet sich ausreichend Platz für das perfekt Motiv.

Beginn der Finsternis ist laut DLR gegen 21.30 Uhr.


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