Blutmond in Deutschland: So seid Ihr dabei

Deutschland - In wenigen Tagen ist es wieder soweit. Ein Blutmond wird wieder viele Hobby-Astronomen in Deutschland erfreuen. Doch was hat es damit auf sich?

Im Juli kam es zuletzt zum Blutmond.
Im Juli kam es zuletzt zum Blutmond.  © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Die totale Mondfinsternis wird am Montag, dem 21. Januar, eintreten und in ganz Mitteleuropa sichtbar sein. Doch es gibt ein Problem wie Matthias Habel, Meteorologe bei Wetteronline erklärt: "Wer das Schauspiel sehen will, muss früh aufstehen und hat danach noch den ganzen Arbeitstag vor sich. Wer sich davon nicht abschrecken lässt, kann den 'Blutmond' aber fast in voller Länge verfolgen."

Wer keine Lust hat, so früh aufzustehen, der muss ganze zehn Jahre warten. Denn erst dann kommt es zur nächsten totalen Mondfinsternis, die in voller Länge zu sehen ist.

Wo kann man den Blutmond am besten beobachten? Der Experte empfiehlt, sich einen Ort mit freier Sicht am Nordwesthorizont zu suchen. Am besten eignen sich dafür Plätze, die weit weg von störenden Lichtern sind, beispielsweise unbewaldete Bergkuppen.

Wann kann man etwas sehen? "Der Eintritt des Mondes in den Halbschatten der Erde beginnt zwar schon um 3.36 Uhr, doch ist diese erste Phase der Finsternis kaum wahrnehmbar", teilt Wetteronline mit. Interessant wird es dann erst gegen 4.34 Uhr. Denn da erscheint der Kernschatten. Der Erdschatten nimmt dann nach und nach den Vollmond mehr ein. Eine Stunde später ist dieser dann vollständig darin verschwunden.

Blutmond kommt am 21. Januar

Viele Menschen schauten sich den Blutmond im Sommer an.
Viele Menschen schauten sich den Blutmond im Sommer an.  © Matthias Balk/dpa

Warum wird der Mond rot? Der Mond erscheint uns dann in einem rötlichen Schimmer - dem sogenannten Blutmond. Hintergrund: Das Sonnenlicht wird von der Erdatmosphäre in den Schattenkegel hineingelenkt, dadurch entsteht der Schimmer. Früher wurde der Mond dann als Kupfermond bezeichnet, heute spricht man aber eher von einem Blutmond.

6.43 Uhr ist es dann auch fast schon wieder vorbei, denn da kehrt der Mond als silbrige Sichel langsam wieder zurück ins Sonnenlicht. 7.51 Uhr erscheint der Mond dann wieder rund.

Den letzten Blutmond gab es im Supersommer 2018. Am 27. Juli des vergangenen Jahres staunten tausende Deutsche über die totale Mondfinsternis am Abend. 103 Minuten dauerte das Spektakel bei Temperaturen um die 30 Grad (TAG24 berichtete). Das besondere dabei: Ein großer heller Mars gesellte sich dazu

Titelfoto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

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