DRK schlägt Alarm: Zu wenig Blutspenden wegen Hitzewelle!

Hamburg/Lütjensee - Wegen der Hitzewelle ist die Blutversorgung beim Blutspendedienst des Roten Kreuzes (DRK) mittlerweile angespannt.

Eine Mitarbeiterin der Blutbank überprüft Beutel mit Blut.
Eine Mitarbeiterin der Blutbank überprüft Beutel mit Blut.  © DPA

Der Vorrat an Blutpräparaten in den Depots sei nahezu aufgebraucht, teilte das DRK am Mittwoch mit.

Die Sommerferien in Hamburg und Schleswig-Holstein verschärften die Lage noch weiter. "Die aktuelle Situation stellt für die Patientenversorgung eine ernsthafte Bedrohung dar."

Blut sei nur sehr begrenzt haltbar und Blutplättchen, die etwa für die Behandlung von Tumorerkrankungen benötigt würden, seien nur vier Tage einsetzbar, sagte eine Sprecherin des DRK-Blutspendediensts Nord-Ost.

An jedem Werktag seien im Norden 1750 Blutspenden nötig, um den Bedarf der Kliniken zu decken.

Blutspenden seien auch bei großer Hitze unbedenklich, betonte das DRK. Man solle nur darauf achten, vor und nach der Blutspende genug zu trinken. Das DRK bittet die Bevölkerung um die dringend benötigten Spenden und verwies auf ihre Blutspendetermine im Internet.

Das DRK sichert nach eigenen Angaben rund 75 Prozent der Blutversorgung in Deutschland.

Wegen der Hitzewelle fehlen dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) Blutspenden.
Wegen der Hitzewelle fehlen dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) Blutspenden.  © DPA

Titelfoto: DPA

Mehr zum Thema Hamburg Lokal:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0