BMW-Fahrerin drückt beim Rückwärtsfahren aufs Gas und hängt überm Abgrund

Die 58-Jährige durchbrach das Eisengeländer und hing über dem Abgrund.
Die 58-Jährige durchbrach das Eisengeländer und hing über dem Abgrund.

Bielefeld - Nur ganz knapp entging eine 58-jährige Autofahrerin am Samstagmorgen in Bielefeld einem schweren Unfall.

Eigentlich wollte sie nur ihren BMW 116i wenden. Dazu setzte sie auf eine Garageneinfahrt an der Hochstraße zurück.

Doch anstelle abzubremsen, beschleunigte sie ihren Wagen plötzlich so stark, dass der ein Eisengeländer neben den Garagen rammte. Das brach daraufhin weg.

Mit zwei Reifen hing die Frau mit ihrem BMW über dem drei bis vier Meter tiefen Abgrund. "Hier fehlte bis zum Absturz wirklich nicht mehr viel", berichtet Feuerwehreinsatzleiter Heinz-Hermann Zöllner gegenüber der Neuen Westfälischen.

Mit einigen Schürfwunden an den Beinen gelang es der 58-Jährigen, sich selbst aus ihrem Auto zu befreien. Sie alarmierte die Feuerwehr, um das Fahrzeug vorm Abstürzen zu retten.

"Wir haben zuerst das linke Vorderrad mit einer Bandschlinge so gesichert, dass der Wagen nicht mehr wegkippen konnte." Im Anschluss kam der Feuerwehrkran zum Einsatz. Mit dem wurde der BMW schließlich aus der misslichen Lage befreit.

Der Polizei erzählte die Unfallfahrerin, dass sie nicht Gas gegeben, sondern gebremst habe. Jetzt muss geklärt werden, ob eventuell ein technischer Defekt am Auto verantwortlich für den Unfall ist.

Der Schaden wird laut Feuerwehr auf bis zu 4000 Euro geschätzt. Und darin sind noch nicht die Kosten für das kaputte Geländer inbegriffen. Das wurde provisorisch erst mal mit Absperrband gesichert.

Im hinteren Bereich sieht der BMW etwas mitgenommen aus.
Im hinteren Bereich sieht der BMW etwas mitgenommen aus.
Diesen Abgrund stürzte der BMW fast runter.
Diesen Abgrund stürzte der BMW fast runter.

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