Razzia bei BMW! Was verheimlicht der Autohersteller?

Seoul/München - Die Polizei hat bei weiteren Ermittlungen zur Serie von Motorbränden in BMW-Modellen die Zentrale des Autobauers in Südkorea durchsucht.

30 Beamte durchsuchten die BMW-Zentrale in Südkorea. (Symbolbild)
30 Beamte durchsuchten die BMW-Zentrale in Südkorea. (Symbolbild)  © DPA

An der Razzia in Seoul hätten 30 Beamte teilgenommen, berichteten die Behörden am Donnerstag.

Der Hersteller steht im Verdacht, Mängel von Fahrzeugen unter Verschluss zu halten, die in Südkorea zu 40 Motorbränden führten.

Ein BMW-Sprecher in München bestätigte, dass es Durchsuchungen gab. Zu den konkreten Vorwürfen äußerte er sich mit Verweis auf das laufende Verfahren nicht.

Am 15. August hatte das südkoreanische Transportministerium rund 106.000 BMW-Autos aus dem Verkehr gezogen (TAG24 berichtete). Den Besitzern wurde erst nach einer verpflichtenden Sicherheitsinspektion die Weiterfahrt erlaubt. Bei den Prüfungen sei man inzwischen weit vorangekommen.

Titelfoto: DPA


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