Bobic warnt vor Langeweile in der Liga und fordert 50+1-Abschaffung

Frankfurt am Main - Alle Jahre wieder lehnt sich Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobic (47) weit aus dem Fenster und fordert die Abschaffung der 50+1-Regel im deutschen Fußball.

Fredi Bobic macht sich für eine Abschaffung der 50+1-Regel stark.
Fredi Bobic macht sich für eine Abschaffung der 50+1-Regel stark.  © DPA

"Solange sich die Strukturen und die Möglichkeiten, Einnahmen zu generieren, in der Bundesliga nicht ändern, werden die Machtverhältnisse bleiben, wie sie sind", sagte der 37-fache Deutsche Nationalspieler dem Magazin "Playboy" in einem Interview.

Bobic warnte vor Monotonie in der Bundesliga und sprach sich für eine Abschaffung der 50+1-Regel aus.

Mit der nur in Deutschland geltenden 50+1-Regel soll sichergestellt werden, dass Vereine auch dann die Entscheidungsgewalt über ihre Profi-Abteilungen behalten, wenn sie diese in eine Kapitalgesellschaft ausgegliedert haben.

Externe Investoren haben damit keine Chance, über eine Mehrheit der Anteile auch die Kontrolle zu übernehmen.

"Es würde doch nicht automatisch heißen, dass der böse Tycoon aus dem fernen Ausland kommt und alles an sich reißt", erklärte Bobic.

Seiner Ansicht nach werden in Deutschland mit Blick auf ein Fallen dieser Regelung "zu viele Ängste geschürt".

Es werden "zu viele Ängste geschürt", wenn es um den Fall der Regelung ginge, sagt Bobic.
Es werden "zu viele Ängste geschürt", wenn es um den Fall der Regelung ginge, sagt Bobic.  © DPA

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