Einbrecher fesseln Bewohner, kurz darauf ist er tot

Bochum - Nach einem Einbruch ist am Montagabend in Bochum ein Hausbewohner gestorben.

Ermittler der Spurensicherung am Tatort.
Ermittler der Spurensicherung am Tatort.  © DPA

Das teilte die Polizei am Dienstag mit. Der Mann habe einen Herzinfarkt erlitten, berichtete die Bild.

Das konnte ein Polizeisprecher zunächst nicht bestätigen. Unbekannte seien in das Wohnhaus in Bochum eingedrungen. Sie seien entkommen.

Über die näheren Hintergründe wollten Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag informieren. Wie die Bild berichtet, hätten die Täter an der Tür des Einfamilienhauses geklingelt. Nachdem niemand öffnete, sollen sie in das Haus eingebrochen sein.

Dort überwältigten sie den Bewohner und sollen ihn an einen Stuhl gefesselt haben. Daraufhin habe er einen Herzinfarkt erlitten. Als die Räuber den Tod des Mannes bemerkten, flüchteten sie.

Detail zu den Ermittlungen wollen Polizei und Staatsanwaltschaft im Laufe des Dienstags bekanntgeben.

Update 12.00 Uhr: Die Polizei bestätigte, dass es sich bei dem Opfer um einen 68-Jährigen handelt. Er war gefesselt und ohne Lebenszeichen auf dem Boden liegend in seinem Haus gefunden worden, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag mitteilten. Aufschluss über die noch ungeklärte Todesursache soll eine Obduktion bringen.

Zwei unbekannte Männer sollen am späten Nachmittag in die Doppelhaushälfte eingebrochen und den 68-jährigen Hausbewohner sowie dessen 71-jährige Bekannte zu Boden gebracht haben. Sie sollen das Haus durchsucht und danach mit Beute in unbekannter Höhe geflohen sein.

Als die Täter das Haus verlassen hatten, rief die 71-Jährige die Polizei. Ein Notarzt konnte trotz Reanimationsversuchen nur noch den Tod des Mannes feststellen. Sie wurde mit einem Schock in ein Krankenhaus gebracht.

Absperrband der Polizei hängt während eines Polizeieinsatzes vor dem Abschnitt der Straße, in dem das Gewaltverbrechen passierte.
Absperrband der Polizei hängt während eines Polizeieinsatzes vor dem Abschnitt der Straße, in dem das Gewaltverbrechen passierte.  © DPA

Titelfoto: DPA

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