Rentner stirbt nach Schüssen von Polizisten auf Friedhof

Bochum - Ein 77-jähriger Rentner ist nach Schüssen von Polizisten auf einem Friedhof in Bochum seinen schweren Verletzungen erlegen.

Am vergangenen Donnerstagabend kam es zu einem Schusswaffengebrauch auf einem Friedhof im nordrhein-westfälischen Bochum.
Am vergangenen Donnerstagabend kam es zu einem Schusswaffengebrauch auf einem Friedhof im nordrhein-westfälischen Bochum.  © 123RF (Symbolbild)

Die Leiche des Mannes solle noch am Sonntag obduziert werden, teilte die Essener Polizei mit.

Die Polizei war am Donnerstag von einem Zeugen alarmiert worden, der gesehen hatte, wie der 77-Jährige auf dem Friedhof mit einer Schusswaffe hantierte (TAG24 berichtete).

Als die Einsatzkräfte eintrafen, habe der Mann die Polizisten bedroht, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft nach dem Vorfall mit.

Die Beamten hätten "zum eigenen Schutz" Schüsse auf den Rentner abgegeben und ihn erheblich verletzt.

Aus Neutralitätsgründen übernahm eine Mordkommission der Essener Polizei die Ermittlungen.

Der 77-jährige Rentner verstarb an den Folgen seiner Verletzungen.
Der 77-jährige Rentner verstarb an den Folgen seiner Verletzungen.  © dpa (Symbolbild)

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