Keine Bewährung für den Mann, der zwei chinesische Studentinnen vergewaltigte

An dieser Brücke in Bochum vergewaltigte Ziyad K. zwei chinesische Studentinnen.
An dieser Brücke in Bochum vergewaltigte Ziyad K. zwei chinesische Studentinnen.

Bochum - Nach der Vergewaltigung zweier chinesischer Studentinnen an der Ruhr Universität hat das Bochumer Landgericht den Täter am Dienstag zu elf Jahren Haft verurteilt.

Der 32-jährige Angeklagte Ziyad K. hatte die Taten nach anfänglichem Schweigen zugegeben. Eine der Frauen hatte er bei dem Übergriff stranguliert und fast erdrosselt.

Die 22-Jährige musste für ihre Zeugenvernehmung noch einmal aus China nach Bochum reisen.

"Ich habe gedacht, dass ich sterben muss", sagte sie den Richtern. Die Polizei hatte den 32-Jährigen festgenommen, nachdem der Freund eines der Opfer an der Uni einen Mann in einem Gebüsch bemerkt und fotografiert hatte.

Wie der Westen berichtet, schilderte die Studentin ausgiebig, was an jenem Abend geschah.

Ziyad K. soll auf all ihre Bitten nicht eingegangen sein, sie habe ihm auf Deutsch und Englisch Geld angeboten, wenn er sie nur in Ruhe lasse. Das einzige Wort, dass er sagte war "Fick". Als sie das vor Gericht erzählt, grinst der Täter.

Der Richter sagte zum Abschluss des Prozesses: „Elf Jahre ist eine sehr hohe Strafe. Es ist aber auch der Preis dafür, was sie ohne jede Not und ohne jeden Grund zwei unschuldigen Opfern angetan haben. Die Opfer werden länger dafür brauchen als elf Jahre“.

Der 32-jährige Angeklagte Ziyad K. hatte die Taten nach anfänglichem Schweigen zugegeben.
Der 32-jährige Angeklagte Ziyad K. hatte die Taten nach anfänglichem Schweigen zugegeben.  © DPA

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