Horror-Vorstellung: Im Bodensee liegen fast 100 Tote!

Konstanz - Auf dem Bodensee kommt es immer wieder zu tragischen Badeunfällen, die tödlich enden.

Immer wieder kommt es auf dem Bodensee zu tödlichen Badeunfällen. (Symbolbild)
Immer wieder kommt es auf dem Bodensee zu tödlichen Badeunfällen. (Symbolbild)  © DPA

So wurde am vergangenen Dienstag ein Mann (78) reglos nahe Friedrichshafen im Wasser entdeckt. Er starb später im Krankenhaus.

Doch was passiert mit den Toten, die nie gefunden werden?

Die Schweizer Nachrichtenseite 20 Minuten ist der Frage nun nachgegangen. Die Antwort ist zum Gruseln! Denn im See liegen demnach wohl die Leichen von fast 100 Menschen.

Wie die Seite schreibt, wird seit 1947 eine Liste von im Bodensee vermissten Personen und Toten geführt. "Derzeit sind wohl 99 Personen auf dieser Liste", zitiert 20 Minuten den Leiter der Seepolizei des schweizer Kantons Thurgau, Marcel Kuhn.

Dass Leichen nicht mehr auftauchen, liege an der Tiefe des Sees - teils mehr als 250 Meter.

"Ab 60 Meter Tiefe ist der See nur noch vier Grad warm. Das ist wie ein Kühlschrank. Bei dieser Temperatur entstehen kaum noch Gase, die den Körper nach oben treiben könnten", erklärt Kuhn. Zusammen mit dem Wasserdruck in der Tiefe werde dann verhindert, dass Leichen wieder nach oben kommen.

"Bis 20 Meter Seetiefe stehen die Chancen gut, dass ein Körper an die Oberfläche treibt", so Kuhn. Doch je tiefer die Leichen sinken, desto geringer die Chance, dass sie wieder auftauchen.

Die Seite nennt den Fall eines Chinesen, der in Thurgau wohnte und 2015 im Bodensee ertrank. Auch seine Leiche wurde nie gefunden...

Der Bodensee (im Foto: das Strandbad in Unteruhldingen) ist ein beliebtes Ausflugsziel für Badegäste.
Der Bodensee (im Foto: das Strandbad in Unteruhldingen) ist ein beliebtes Ausflugsziel für Badegäste.  © DPA

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