Munition, Granaten und Zünder bei Ex-Bundeswehr-Soldat gefunden

Böblingen - Wegen Verstoßes gegen das Waffen- und Sprengstoffgesetz ist ein Strafbefehl gegen einen ehemaligen Soldaten des Kommandos Spezialkräfte (KSK) der Bundeswehr erlassen worden.

Bei Hausdurchsuchungen fanden die Ermittler bei dem Ex-Soldaten Patronen, Granaten, sowie eine Kiste mit Zündern. (Symbolbild)
Bei Hausdurchsuchungen fanden die Ermittler bei dem Ex-Soldaten Patronen, Granaten, sowie eine Kiste mit Zündern. (Symbolbild)  © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Das Amtsgericht Böblingen verhängte eine Geldstrafe von 120 Tagessätzen, wie die Staatsanwaltschaft Stuttgart am Montag mitteilte.

Zuerst hatte die Zeitung "taz" über die Entscheidung berichtet. Die Höhe der Tagessätze ist allerdings unbekannt.

Gegen den Strafbefehl wurde laut Staatsanwaltschaft Einspruch eingelegt. Bei Hausdurchsuchungen hatten Ermittler laut "taz" bei dem 34-Jährigen Patronen, Nebel- und Signalgranaten sichergestellt sowie eine Kiste, in der sich Zünder von Handgranaten befanden.

Dem Mann wurde "vorsätzlicher unerlaubter Besitz von Munition in Tateinheit mit vorsätzlichem unerlaubten Umgang mit explosionsgefährlichen Stoffen in zwei tateinheitlichen Fällen" vorgeworfen.

Der Mann gehörte der Eliteeinheit Kommando Spezialkräfte (KSK) an. (Symbolbild)
Der Mann gehörte der Eliteeinheit Kommando Spezialkräfte (KSK) an. (Symbolbild)  © Kay Nietfeld/dpa

Titelfoto: Kay Nietfeld/dpa

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