Böse Klatsche! Wölfe vermöbeln die Dresdner Eislöwen

Freiburg - Bitter! Die Dresdner Eislöwen bekamen bei den Wölfen Freiburg vor 2517 Zuschauern eine bittere Tracht Prügel verabreicht, unterlagen mit 1:7 (1:1, 0:1, 0:5).

Dale Mitchell war der einzige Torschütze für die Eislöwen (Archivbild)
Dale Mitchell war der einzige Torschütze für die Eislöwen (Archivbild)  © Lutz Hentschel (Archivbild)

Dabei sah es lange gut aus. Die Gastgeber-Führung durch Jozef Balej (15.) konnte Dale Mitchell (18.) schnell egalisieren. Die Wölfe gingen zwar erneut in Front (Luke Pither/25.), doch zu Beginn des letzten Drittels war noch alles drin für die Löwen.

Aber dann brachen hinten alle Dämme. Jannik Herm (41.) und erneut Pither (43.) stellten schnell auf 4:1. Letzterer nutze die Schwächen in der Dresdner Abwehr dann noch zweimal (54./58.), dazwischen sorgte Christian Billich für das 6:1.

Schwach erneut auch die Offensive der Löwen. Die Dresdner schossen mit 38 Mal kaum weniger auf den Kasten als Freiburg (43), die Effizienz der Dresdner war aber beängstigend schlecht.

Löwen-Coach Bradley Gratton: "Wir sind gut in das Spiel gekommen, konnten sogar Druck aufbauen. Im zweiten Drittel haben wir immer weiter nachgelassen, bevor wir im letzten komplett auseinandergefallen sind. In meiner Karriere als Trainer war ich noch nie so enttäuscht wie von dieser Schlussleistung. Wir haben zu viele Konter kassiert, nach hinten nicht genug gearbeitet, einfach aufgehört Eishockey zu spielen. Vor allem den erfahrenen Spielern muss ich einen Vorwurf machen. Das ist eine Einstellung, die ich nicht akzeptiere."

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